Umfrage in der Regensburger Altstadt: Würden Sie für Nachhaltigkeit Verzicht üben?

Bis Sonntag geht noch die Regensburger Nachhaltigkeitswoche, von 20. bis 22. Juni ist dieNachhaltigkeitsmeile auf dem Bürgerfest. Wir wollten in einer Straßenumfrage von Regensburger Bürgern wissen: Nachhaltig leben – Verzichten Sie dafür auf Geld?

Christa Schäfer (66): „Ich habe mitbekommen, dass gerade die Nachhaltigkeitswoche in Regensburg stattfindet. Es ist, glaube ich, besser, wenn man die Leute mal langsam erzieht dazu oder wenigstens wachrüttelt. Es gibt ja schon sehr viele, die das machen und eben das einfach mal propagieren.“

Andreas Bogner (52): „Ich achte unbedingt auf Nachhaltigkeit. Immer! Ich mache mir Gedanken, ob mein Tun einen Abdruck hinterlässt. Natürlich wäre ich für eine Verpackungssteuer. Ich würde entweder mehr zahlen dafür, dass es verpackt wird, oder am besten ohne Verpackung kaufen.“

Antonia Tiedtke (21): „Mir liegt Nachhaltigkeit auch sehr am Herzen und ich finde, dass dieses Thema bei unserer jüngeren Generation auch noch mal einen größeren Wert haben sollte. Ich finde, dass man den Aspekt Umwelt nicht aus den Augen verlieren darf, auch wenn es schwierig ist Nachhaltigkeit und Kostengünstigkeit miteinander zu vereinen.“

Hans Huber: „Ich leiste meinen Beitrag für die Umwelt größtenteils durch Fahrradfahren. Vor allem Kaffee-Becher to-go oder Ähnliches, da wäre ich schon dafür Verpackungen zu versteuern.“

Simone Ettner (61): „Ja, ich achte auf Nachhaltigkeit, weil das ist ja wichtig für uns selbst und auch für alle anderen, dass wir umweltfreundlich leben. Das mit der Verpackungssteuer habe ich mitbekommen. Ich wäre bereit dafür. Und wenn man sich die Mülleimer hier in der Altstadt alle anschaut, dann wäre es besser, wenn das mit Kosten verbunden wäre.“
Text und Fotos: Isabella Bretschneider