Greiner Festbier ist zurück: Bürgermeisterin Riedl zapft bei Bierprobe das erste Fass an

Ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg hin zum 70. Rodinger Volksfest ist gemacht. Denn am Sonntag fand im „Goaß Stoi“ der Rodinger Stadthalle die traditionelle Bierprobe für das diesjährige Volksfest statt. Hierzu konnte Bürgermeisterin Alexandra Riedl zahlreiche Gäste willkommen heißen, allen voran Festwirt Stefan Fichtl und die amtierende Volksfestkönigin Carolin Hossinger. Gefeiert wird in Roding vom Samstag, 28. Juni bis Sonntag, 6. Juli.
Bürgermeisterin Alexandra Riedl sagte in ihren ersten Worten: „Die Vorfreude ist groß. Wir haben uns natürlich sehr gefreut, dass sich ein Rodinger als Festwirt beworben hat.“ Weiter drückte sich Riedl so aus: „Wir sind wieder back to the roots.“
Beim Bier immer regional
Der neue Festwirt Stefan Fichtl gab den Dank zurück und sagte: „Ich muss eigentlich meiner Frau Sonja und meinen Kindern danken, die sofort dahinter gestanden sind, als ich gesagt habe, ich möchte mich bewerben. Sie haben mich zudem von Beginn an unterstützt.“ Riedl machte in ihren weiteren Worten deutlich, dass man sich ein schönes Fest wünsche.
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Anwesend waren am Sonntag bei der Bierprobe auch ein Teil der 27 Volksfestköniginnen, die seit 1997 das Amt jährlich ausüben. „Das ist schon etwas Besonderes bei unserem Volksfest“, so Riedl, die selbst ebenfalls zu den 27 Volksfestköniginnen zählt. Das Stadtoberhaupt wies darauf hin, dass in diesem Jahr ein Jubiläum ansteht – das 70.
Die offizielle Zählung der Volksfeste in Roding gibt es seit 1950. Doch in früheren Jahren fanden die Tage im Zweijahresrhythmus statt. Und wegen Corona musste das Volksfest zwei Jahre pausieren. Das Bier kam dabei von verschiedenen Brauereien, erstmals 2017 mit der Brauerei Naabeck aus dem Nachbarlandkreis Schwandorf. In den vergangenen drei Jahre wurde es aus Furth im Wald geliefert. Daraus schlussfolgerte Alexandra Riedl: „Wir haben stets auf Regionalität geachtet.“ In den letzten Jahrzehnten ist das Volksfestzelt auch stets etwas gewandert. In früheren Jahren stand das Festzelt schon mal an der Regenuferpromenade, wo es auch in diesem Jahr platziert sein wird.
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Ausstellung übers Volksfest in Planung
Von 12. bis 27. Juni wird es zudem im Vorfeld des Volksfestes im Gasthaus Kerscher eine Ausstellung über das Volksfest geben. „Hier kann man in Erinnerungen schwelgen“, so die Bürgermeisterin. Doch zum Feiern gehöre noch viel mehr. So habe man, wie es Alexandra Riedl ausdrückte, viele Schausteller vor Ort. Auch ein neues großes Fahrgeschäft wird seinen Platz beziehen. Aber auch das Thema Sicherheit kam nicht zu kurz. Die Maß Festbier wird in diesem Jahr 9,80 Euro kosten, was die Bürgermeisterin als gästefreundlichen Preis bezeichnete.

Noch etwas ist in diesem Jahr neu: In den Rodinger Getränkemärkten (Getränkemarkt Greiner, Rewe Roding und Hamberger, Mitterdorf) wird es ab heute das Festbier bereits in Flaschen abgefüllt zu kaufen geben. In diesem Jahr gibt es auch Jubiläumsmaßkrüge. Von den ursprünglich vorhandenen 70 Stück sind aktuell noch 35 zu haben.
Zwei Braumeister
Anschließend schritt die Bürgermeisterin zur Tat und zapfte das erste Fass Rodinger Greiner Festbier an. Mit einem Stammwürze-Gehalt von 13,2 Prozent und einem Alkoholgehalt von 5,4 Prozent präsentiert sich das Greiner Festbier vollmundig, ausgewogen und mit einer feinen malzigen Note.

Eingebraut wurde das Festbier unter dem Dach der Schlossbrauerei Naabeck, in der auch die Marke Greiner beheimatet ist. Für das Jubiläum arbeiteten zwei erfahrene Braumeister zusammen: Braumeister Eric Kulzer von der Schlossbrauerei Naabeck sowie Anton Eberl junior, ehemaliger Brauer der Brauerei Greiner, der 2002 das letzte Greiner Volksfestbier unter Braumeiser Erich Beer in Roding eingebraut hatte. Gemeinsam haben sie das Festbier 2025 mit Sorgfalt, Wissen und Liebe zur Braukunst am 26. Februar 2025 eingebraut.

Braumeister Eric Kulzer sagte am Sonntag: „Ich freue mich, nach etlichen Jahren wieder da sein zu dürfen in Roding.“ Kurz ging er auf das Festbier ein und auf die Zutaten, wie unter anderem den Traditionshopfen aus der Hallertau. Das Bier durchlief eine Gärung von zehn Tagen und hat dadurch seine geschmackliche Ausreifung erfahren. Und Kulzer machte schon bei der Bierprobe klar: „Wir haben genug eingebraut, dass es für die Festtage und auch für den Vorverkauf in Flaschen auf jeden Fall reicht.“ Anschließend ließ man den Vormittag bei einem Weißwurstfrühstück ausklingen. Zur Unterhaltung spielte die Stoadlpowermusik. rtn
