Schreckmoment in Furth im Wald: Auf einmal stand der Drache still

Das war ein Schreckmoment: Während der Nachmittagsvorstellung des bewegten Drachen am Freitag ging auf einmal gar nichts mehr. Fanny trat in den Streik und bewegte sich keinen Millimeter mehr.
Bürgermeister Sandro Bauer erklärt die Hintergründe, wie es gegen 14.30 Uhr dazu kam: „Ein Kupplungselement war defekt.“ Doch schon eine halbe Stunde später war Thomas Schießl vom Unternehmen Zollner, das den größten Schreitroboter der Welt gebaut hat, vor Ort, um das Problem zu beseitigen.
Tatkräftige Unterstützung bekam er von Kevin und Leon Roßmann sowie von Basti Bauer. Auch die komplette Drachenmannschaft leistete Hilfe. „Aufgrund der festgestellten Symptome konnte der Fehler bald gefunden werden“, sagt der Rathauschef. Thomas Weber vom gleichnamigen Autocenter brachte demnach das benötigte Ersatzteil. Matthias Schräml, Mitarbeiter im Unternehmen für mechanische Lohnfertigung von Wolfgang Deuringer, fräste kurzerhand ein weiteres Ersatzteil. „Gegen 23 Uhr war der Drache wieder fit“, freut sich Bauer und ergänzt: „Man sieht, wenn der Drache ein Problem hat, kann man sich auf die Further verlassen.“