Lupburg braucht neuen Bürgermeister – die CSU hat einen Kandidaten gefunden

Die Tage von Manfred Hauser (CSU) als Bürgermeister von Lupburg sind gezählt. Er wird bei der Kommunalwahl 2026 nicht mehr antreten. Jetzt hat der CSU-Ortsverein in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung darüber entschieden, wer um Hausers Nachfolge kandidieren soll.
Einstimmig gewählt wurde dafür der aktuelle Ortsvorsitzende Tobias Hierl. Die offizielle Nominierungsveranstaltung wird dann im Oktober stattfinden. Vorgeschlagen wurde Hierl vom zweiten Bürgermeister Robert Hoidn, der in diesem Zusammenhang auf die aktuelle Situation der CSU und der Marktgemeinde einging.
„Die CSU stellt seit 2015 den ersten und zweiten Bürgermeister in Lupburg und hat in den letzten zehn Jahren einiges vorangebracht“, sagte er. Seit dem Frühjahr sei die Gemeinde schuldenfrei. Hoidn dankte dafür dem amtierenden Bürgermeister und dem Gemeinderat für die umsichtigen Entscheidungen.
Lupburg seit zehn Jahren fest in der CSU-Hand
Auch der nächste Bürgermeister müsse die Aufgaben, die in Zukunft auf die Marktgemeinde zukommen, in deren Sinne annehmen. Er sehe in Tobias Hierl die richtige Person, um das umzusetzen. Denn er sei sowohl ehrenamtlich als auch beruflich sehr engagiert und habe bereits Führungsqualitäten bewiesen.
Auch JU-Vorstand Philipp Krieger begrüßte den Vorschlag Hoidns und bekräftigte, dass auch die JU zu 100 Prozent hinter Hierl stehe. Krieger freute sich, dass man einen so motivierten und engagierten Kandidaten gefunden habe.
Unterstützung hat Hierl auch vom in Lupburg wohnenden Finanz- und Heimatminister Albert Füracker, der sich über den Vorschlag freute und fand, dass genau der Richtige ausgewählt wurde: „Dich kennt in Lupburg jeder, und wer dich nicht kennt, der lernt dich kennen!“, sagte er. Er dankte Hierl und freute sich, dass man mit ihm einen Generationenwechsel vollbringen könne. Zum Schluss lud Füracker auch die anderen Parteien ein: „Für uns muss nicht zwingend jemand anderes aufgestellt werden. Wer Tobias unterstützen will, ist jederzeit herzlich willkommen – egal, von welcher Partei.“
Hierl selbst freute sich sehr über seine Kandidatur und das enorme Vertrauen, das die Partei mit ihrem Votum in ihn setzt. Beweggrund für seine Kandidatur sei in erster Linie der „Lebensraum, den wir als Heimat empfinden und den immer mehr Menschen – vor allem unsere Kinder – im Wohlstand genießen wollen.“ Sein Ansinnen und Ziel für die nächsten Jahre sei es, eben diesen Lebensraum als Bürgermeister gestalten zu können.
Lob für die Arbeit der Lupburger CSU
Er möchte dabei ein Bürgermeister sein, der für Bürgernähe steht, der kompromissfähig ist, der sich für die Gemeinschaft in Lupburg engagiert und der auch draußen sein will, wo die Themen entstehen. Dass er gerne zuhört, habe Hierl bereits in vielen Jahren ehrenamtlichen Engagements bewiesen. Zudem möchte er Entscheidungen offen und nachvollziehbar kommunizieren.
Der stellvertretende Kreisvorsitzende Alois Scherer richtete in seiner Rede die Grüße von Susanne Hierl aus. Er freue sich, bei dem Meilenstein in Lupburg dabei zu sein und mitzuwirken, wenn die Weichen für die Kommunalwahl gestellt werden. Hierl dankte er für die aktive Arbeit im Ortsverein. Zudem lobte Scherer die gesellschaftliche und kulturelle Einbindung der CSU in Lupburg. „Denn nur Politik zu machen, sei zu wenig – und Lupburg ist hier mustergültig unterwegs“, sagte er.