Furth im Wald: Daberger Feuerwehr feiert drei Tage lang ihr 100-jähriges Jubiläum

Bürgermeister Sandro Bauer brachte es in seiner Ansprache am Samstagabend am Daberger Kriegerdenkmal auf den Punkt: „Es ist keine reine Formsache, wenn eingangs der alljährlichen Feuerwehrversammlungen in einem stillen Moment der Verstorbenen gedacht wird.“ Die FFW Daberg feierte ihr 100-jähriges Jubiläumsfest und gedachte der Vorfahren, bevor gefeiert wurde.
Die Vorfahren seien es gewesen, die auch hier im östlichsten Gemeindeteil vier Generationen lang Kraft und Arbeit dem Wohle der Allgemeinheit gewidmet hätten, um Gefahren abzuwenden, so Bauer. Vorangegangen war eine von Stadtpfarrer Seidl geleitete Andacht, in welcher in Form einer Schriftlesung, Fürbitten und Gebeten den Toten die Ehre erwiesen wurde.
Eine Abordnung des Further Blasorchesters umrahmte die Zeremonie in musikalisch-würdiger Form. Als die Kommandanten und Vorstände der Daberger Wehr einen Kranz am Gedenkstein niederlegten, senkten die Fahnenabordnungen der Daberger Vereine sowie die der Paten- und Ehrenpatenvereine ihre Fahnen.





























Im Anschluss formierten sich die Teilnehmer zum Einzug ins circa 200 Meter entfernte Festzelt. Voran gingen die Honoratioren mit Schirmherr Hans-Jürgen Traurig, Ehrenschirmherr Bürgermeister Sandro Bauer, Ehrenschirmherrin Renate Haaser, Festmutter Elisabeth Schmatz, Festbraut Kerstin Hierstetter und Patenbraut Anja Beck. Die zahlreichen herausgeputzten Festmädchen und -buben zierten als heiteres Gefolge den Einmarsch des Jubelvereins. Emsiges Bedienungspersonal sorgte schnellen Schrittes dafür, dass kein Gast zu lange auf dem Trockenen saß. Den großen und kleinen Hunger stillten deftige Schmankerl von ASD Catering . Die Daberger hatten keine Mühe gescheut und das Zelt mit einer Vielzahl von Heizkanonen nachgerüstet, um dem nächtlichen Temperatursturz entgegenzuwirken. In einem separaten Kuchenzelt hatten die Gäste die Qual der Wahl, aus einem umfangreichen Kuchen- und Tortensortiment das beste Stück auszuwählen.
Es dauerte nicht lange, bis die Partyband des Abends, nämlich „Route 12 34“ ihren ersten Stimmungssong vom Stapel ließ. Frontmann Markus Späth heizte den Gästen ein. Bereits nach den ersten Hits sprangen zahlreiche Festbesucher auf die Bierbänke und klatschten, sangen und feierten begeistert mit. Ausgiebig gefeiert wurde übrigens auch am Freitag und am Sonntag.