Die Freiwillige Feuerwehr Daberg feiert und lässt es drei Tage lang richtig krachen

Von Alexander Frimberger · 22. Mai 2025 um 05:00

Auch wenn es sich um einen Verein handelt: 100 Jahre wird man nicht alle Tage. Das wird bei der FF Daberg drei Tage lang gefeiert. Mit allem, was dazugehört: Festumzug, -gottesdienst und Party bis zum Morgengrauen.

„Am Ende der Welt, da steht ein Zelt“, lautet der Slogan zur großen Geburtstags-Sause. Warum, darüber klärt Vorsitzender Andreas Hierstetter auf: „Naja, wir sind hier an der Grenze ja ganz schön ab vom Schuss.“ Eine sympathische Portion Selbstironie, die da mitschwingt.

Eineinhalb Jahre Planung

Die Vorbereitungen zum Jubiläum wurden im Gegensatz dazu mit großer Ernsthaftigkeit vorangetrieben. Rund eineinhalb Jahre Vorlauf haben die rund 15 Mitglieder des Organisationskomitees gebraucht, um das dreitägige Programm, das am Freitag, 23. Mai startet, auf die Beine zu stellen.

Seit vergangenem Samstag bauen bis zu 60 Helfer das Zelt auf und richten alles her, damit um 16.30 Uhr der Startschuss erfolgen kann. Hierstetter ist es in diesem Zusammenhang ein persönliches Anliegen, sich bei allen zu bedanken, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Treffpunkt für den Festverein, die geladenen Gäste und den Patenverein, die Feuerwehr Schafberg, ist am Feuerwehrhaus. Von dort geht es zum Festplatz, wo um 18 Uhr die Vereine eintreffen werden. Der Einzug erfolgt um 18.30 Uhr, anschließend werden alle Vereine vom ersten Festleiter Andreas Hierstetter und vom Schirmherrn Hans-Jürgen Traurig begrüßt. Weitere wichtige Personalien: Festmutter ist Elisabeth Schmatz, Patenbraut Anja Beck und Festbraut Kerstin Hierstetter.

Anschließend (gegen 19 Uhr) unterhält die Döferinger Blaskapelle musikalisch. Allen, die sich auf eine lange Nacht freuen, sei gesagt: Die Bar öffnet um 21.30 Uhr. Einheizen werden dort nicht nur Shots und Longdrinks, sondern auch DJ Bi(e)rdy, der alle Partyhits in seiner Datenbank hat. Bis drei Uhr morgens können „Wär’ ich ein Möbelstück, dann wär’ ich eine Lampe aus den 70ern...“ und andere Hits lautstark mitgesungen werden. Die DJ-Party wiederholt sich am Samstag und am Sonntag.

DJ Bi(e)rdy - Foto: Frimberger/Archiv

Ausgeschlafen ist dann am Samstag um 17.30 Uhr beim Feuerwehrhaus Abmarsch zum Totengedenken am Kriegerdenkmal und anschließend Einzug ins Festzelt. Ab 19 Uhr heizt dort die Partyband Route 12 34 ein. Seit Jahren folgen sie ihrem selbst gewählten Motto: Bayerisch anfangen, ein paar Schlager zum warm werden und wenn alle fertig sind mit essen, dann wird richtig Gas gegeben.

Frühaufsteher treffen sich am Sonntag um 6.30 Uhr zum Weckruf am Feuerwehrhaus. Acht Uhr: Einholen der Vereine, Aufstellen zum Kirchenzug (9.30 Uhr), dann am Feuerwehrhaus Festgottesdienst mit dem Blasorchester Furth im Wald.

Seit 15 Jahren rockt Genial Fatal die Bühne mit Hits und Partykrachern. - Foto: Genial Fatal

Ausklang mit Genial Fatal

Das Mittagessen gegen 12 Uhr wird von den Perlhütter Musikanten begleitet. 14 Uhr: Festzug, anschließend Fahneneinzug der Vereine. „Wir werden am Sonntag wohl um die 30 Vereine begrüßen“, so Hierstetter. Den Festausklang ab 19 gestalten die Band Genial Fatal und abschließend, wie in den beiden Nächten zuvor, DJ Bi(e)rdy.