Pressekonferenz zum Start: Jetzt kann die Landesgartenschau Furth im Wald endlich beginnen

Strahlender Sonnenschein hat die Eröffnungspressekonferenz für die Landesgartenschau Furth im Wald (LGS) am Mittwochvormittag begleitet. Der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber war eigens angereist, um sich persönlich davon zu überzeugen, dass alles rechtzeitig fertig wird.
Noch einmal kräftig die Werbetrommel rühren, bevor am 22. Mai die Schau eröffnet wird: Das war das Motto des Tages – und es ging auf.
Zahlreiche Medien waren gekommen, um bei einem Rundgang erste finale Eindrücke zu sammeln.
Schaufenster in die Region
Wenn man den Stand der städtebaulichen Entwicklung und der Schau selbst betrachte, so sei das das Ergebnis des Mutes einer kleinen Stadt, sagte LGS-Geschäftsführerin Claudia Knoll bei ihrer Begrüßung.
Minister Glauber (Freie Wähler) sprach von einem wunderschönen Schaufenster für die Region. Mit 11,3 Millionen Euro wurden Städtebaumaßnahmen und die Schau gefördert. Der Umweltminister betonte, das sei der höchste Betrag gewesen, den man jemals in ein solches Projekt investiert habe: „Bisher haben 25 Millionen Menschen bayerische Landesgartenschauen besucht, dieses Jahr sollen noch viele mehr dazukommen.“
„Aus Bekannten sind dabei Partner und Freunde geworden.“
Sandro Bauer, Further Bürgermeister
Nach Grußworten von Wolfgang Bücherl, Leiter der EU-Regionalvertretung, und Hermann Berchtenbreiter, Präsident des Bayerischen Gärtnereiverbandes, sagte Bürgermeister und LGS- Aufsichtsratsvorsitzender Sandro Bauer, dass er zunächst Sorge gehabt habe, Furth im Wald könne das Projekt nicht stemmen. Nachdem man den Zuschlag erhalten habe, sei viel Überzeugungsarbeit zu leisten gewesen. Er betonte, dass viele mit ins Boot gesprungen seien und zum Gelingen beigetragen hätten: „Aus Bekannten sind dabei Partner und Freunde geworden.“
Beim anschließenden Rundgang über das Gelände konnten sich alle Anwesenden davon überzeugen, dass die Parkarena, die außergewöhnliche Brückenkonstruktion Loop, die Pavillons und Grünanlagen so gut wie fertig sind. Um die starke Verbundenheit und den Wunsch, weiter zusammenzuwachsen, zu bekräftigen, wurde zum Abschluss eine gemeinsame Erklärung mit dem deutsch-tschechischen Zukunftsfonds unterzeichnet. Unterzeichner neben Glauber und Bauer: Dr. Ivana Cervenkova, Generalkonsulin der Tschechischen Republik in München und Petra Ernstberger, Geschäftsführerin des deutsch-tschechischen Zukunftsfonds in München.












