Wetter-Experten erwarten Endlos-Hitze im Sommer 2025

Erwartet uns in diesem Sommer eine Endlos-Hitze? Laut ersten Prognosen der Wetter-Experten sieht es danach aus. Schon Ende Mai sollen die Temperaturen die 30-Grad-Marke knacken, Niederschläge sind kaum zu erwarten. Vor allem für die Landwirtschaft sind das keine guten Nachrichten.
Dass es im Juli und August ein paar Wochen lang schönes Wetter hat, ist normal. 2025 aber könnte es eine langanhaltende Hitzeperiode geben - mit kaum Niederschlägen. Das hätte gravierende Folgen, vor allem für die Landwirtschaft.
Erste Wettermodelle gehen von langer Hitzeperiode im Sommer 2025 aus
Die ersten Wettermodelle jedenfalls verheißen nichts Gutes. Im Weather Channel etwa wird berichtet, dass uns hohe Temperaturen ohne nennenswerte Niederschläge bis in den Herbst hinein begleiten werden. Der Wetterkanal bezieht sich dabei auf Daten des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage.
Während man im Juli und August Hitzeperioden gewohnt ist, sollen 2025 schon Ende Mai die Temperaturen in Richtung 30 Grad gehen, im Juni wird die Marke aktuellen Prognosen zufolge gerissen. Regen ist indes kaum zu erwarten.
Trockenster Frühling seit 1931
Ob sich diese Prognosen bestätigen, wird sich in den kommenden Tagen und Wochen zeigen. Fakt ist: Dieser Frühling war der trockenste seit 1931. Das zeigt die Klimadatenbank des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Seit damals war es in Deutschland von Februar bis April demnach nicht mehr so trocken.
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Durchschnittlich erfasste der DWD zwischen dem 1. Februar und 13. April 2025 nur rund 40 Liter Regen pro Quadratmeter in Deutschland. Das entspricht einem Minus beim Niederschlag im Vergleich zum Referenzzeitraum 1991 bis 2020 von etwa 88 Litern oder 68 Prozent. Bisher war es in diesen rund zehn Wochen im Jahr 1976 am trockensten gewesen. Damals fielen mit rund 55 Litern 43 Prozent des vieljährigen Mittels.
Bayern von Trockenheit bislang nicht so schlimm getroffen
Wobei Bayern im Vergleich zum Norden noch mit einem blauen Augen davon gekommen ist. Im Nordwesten vielen weniger als 35 Prozent der sonst üblichen Niederschlagsmengen. Im Südosten hingegen schwanken die Zahlen zwischen 50 und 80 Prozent. Vor allem im Alpenraum konnten höhere Werte erzielt werden.
Zwar gab es in den vergangenen Wochen einige regnerische und kühle Tage. Den Boden richtig durchnässt haben sie aber nicht. Sollten sich die Prognosen des endlosen Hitzesommers 2025 bewahrheiten, so kann das vor allem für die Landwirtschaft gravierende Folgen haben. Mit massiven Ernteausfällen oder hohen Kosten für Bewässerung ist zu rechnen, was sich mittelfristig auch auf die Verbraucherpreise auswirken wird.
Die Schifffahrt, etwa auf der Donau, wird zum erliegen kommen, was zu Lieferengpässen in der Industrie führen kann. Die Waldbrandgefahr wird massiv ansteigen. Schon Anfang Mai war im Raum Erlangen der Katastrophenfall aufgrund eines massiven Waldbrandes ausgerufen worden.