Bund Naturschutz reicht Klage gegen Industriegebiet im Regensburger Osten ein

Der Bebauungsplan für die Erweiterung des Industriegebiets Lago A3 auf dem Areal der ehemaligen Schlammteiche der Zuckerfabrik ist rechtskräftig. Jetzt geht der Bund Naturschutz dagegen vor.
Mit dem Bebauungsplan „Südlich der Kremser Straße“ stellte die Stadt die Weichen für die Erweiterung des Industriegebiets Lago A3 auf dem Areal der ehemaligen Schlammteiche der Zuckerfabrik. Seit 5. Mai ist dieser rechtskräftig. Der Bund Naturschutz (BN) allerdings hält ihn für rechtswidrig und hat beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof beantragt, ihn für unwirksam zu erklären.
Dies teilte die Kreisgruppe Regensburg am Freitag mit. „Der Bund Naturschutz hat mit seiner Klage nicht nur Pflanzen und Tiere im Blick, sondern insbesondere auch den Erhalt lebenswerter Städte für uns Menschen“, heißt es in der Mitteilung. Die Fläche sei wichtig für den Klimaschutz. Regensburg sei in Bayern die mit am stärksten vom Klimawandel betroffene Stadt. Insbesondere die Bewohner von Irl seien schon jetzt stark belastet.