Umsatzplus und viele Aufträge: Anlagenbauer Krones ist weiter auf Wachstumskurs

Von Lorenz Nix · 9. Mai 2025 um 07:57

Für die Krones AG geht es weiter nur in eine Richtung: Das Unternehmen aus Neutraubling im Kreis Regensburg hat seinen Umsatz in den ersten drei Monaten des Jahres erneut steigern können. Zugute kommt Krones dabei auch die eigene Internationalität.

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In seiner Mitteilung spricht der Hersteller von Abfüllanlagen für die Getränke- und Lebensmittelindustrie von einem „erfolgreichen ersten Quartal“. Trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Bedingungen habe man den Wachstumskurs fortsetzen können. Die eigenen Märkte seien weniger von konjunkturellen Schwankungen betroffen und die Investitionsbereitschaft der Krones-Kunden sei weiterhin robus, teilt das Unternehmen mit.

Krones aus Neutraubling steigert Umsatz um 13,2 Prozent

Dem Konzern kommt dabei auch zugute, dass er weltweit aktiv ist: „Dank seiner international ausgewogenen Kundenstruktur kann Krones Nachfrageschwankungen in einzelnen Regionen durch gute Geschäfte auf anderen Absatzmärkten auffangen“, heißt es aus Neutraubling. Das spiegelt sich auch im Umsatz wieder, der im ersten Quartal deutlich auf knapp 1,25 Milliarden Euro gestiegen ist – ein Plus von 13,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ein Teil des Anstiegs entfällt laut dem Unternehmen dabei auf den im vergangenen Jahr zugekauften Schweizer Maschinenbauer Netstal, desse Umsätze erst seit Ende März 2024 in die Krones-Bilanz einfließen. Aber: Auch ohne diesen Effekt habe das Umsatzwachstum im ersten Quartal 2025 innerhalb der Jahresprognose von sieben bis neun Prozent gelegen, heißt es in der Mitteilung.

Leicht geringer geworden ist im Vergleich zum ersten Quartal 2024 der Auftragseingang: Mit knapp 1,44 Milliarden Euro gab es laut Krones ein Minus von 3,2 Prozent. Blickt man auf den Wert der Bestellung in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres, konnte das Unternehmen nun allerdings eine Steigerung von 6,8 Prozent hinlegen. Das Book-to-Bill-Ratio, also das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz, habe 1,02 betragen, wie aus der Mitteilung hervorgeht.

Auslastung der Krones-Produktionskapazitäten bis 2026 gewährleistet

Wegen der weiterhin guten Nachfrage ist laut Krones auch der Auftragsbestand im Vergleich zum Ende des vergangenen Jahres leicht gestiegen. Die Auslastung der Produktionskapazitäten sei bis Anfang des zweiten Quartals 2026 gewährleistet, teilt das Unternehmen mit.

Demnach waren die Produktionskapazitäten auch im ersten Quartal „effizient ausgelastet“. Das habe sich neben Maßnahmen zur Verbesserung der Performance und der Kostenstrukturen des Unternehmens positiv auf die Ertragskraft ausgewirkt, heißt es von Krones. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 19,1 Prozent auf 149,3 Millionen Euro gestiegen. Das enstpricht auch einer Verbesserung der Ebitda-Marge – von 10,1 auf 10,6 Prozent.

Ausblick: Krones will Wachstumskurs fortsetzen

Das Geschäftsumfeld sei unverändert herausfordernd, teilt Krones mit. „Der sich seit April verschärfende Zollkonflikt hat die Konjunkturaussichten weltweit deutlich eingetrübt.“ Materialengpässe und Probleme in den weltweiten Lieferketten aufgrund von geopolitischer Risiken und Handelskonflikten würden weiterhin Unsicherheitsfaktoren bleiben. Krones gibt sich dennoch optimistisch und bestätigt die Prognosen für das laufende Jahr – dazu gehört unter anderem ein Umsatzwachstum von sieben bis neun Prozent. Das Unternehmen geht also offenbar davon aus, seinen Wachstumskurs weiter fortsetzen zu können.