Umfrage in der Regensburger Altstadt: Was sagen Sie zum Abstieg des SSV Jahn?

Von Mittelbayerische Zeitung · 5. Mai 2025 um 15:34

Seit Freitag ist es offiziell: Der SSV Jahn Regensburg muss nach einem Jahr in der 2. Bundesliga zurück in Liga drei. Wir wollten am Montag von den Regensburgern wissen, wie Sie den Abstieg beurteilen.

Heinrich Thumser (63): „Natürlich habe ich mitbekommen, dass der Jahn jetzt auch rechnerisch abgestiegen ist. In meinen Augen war schon der Aufstieg letzte Saison sportlich nicht mehr verdient. Mit dieser Qualität gehört die aktuelle Regensburger Mannschaft einfach eher in die 3. Liga.“

Heinrich Thumser - Foto: Elias Lanzinger

Gabriela Preda (50) und Robert Haunschild (53): „Wir finden den Abstieg sehr schade für die Stadt, die Mannschaft und vor allem für die jungen Fans in der Region. Es besteht die Gefahr, dass es nicht zuletzt durch wirtschaftlichen Druck von der 3. Liga aus noch weiter nach unten geht, so wie zum Beispiel aktuell in Unterhaching.“

Gabriela Preda (50) und Robert Haunschild (53) - Foto: Elias Lanzinger

Ronny Scholz (43): „Ich bin eigentlich kein Fußballfan, aber der Abstieg tut mir natürlich trotzdem sehr leid für die Stadt und die Jahn-Fans. Am Ende entscheidet aber immer die sportliche Leistung über Erfolg und Scheitern. Jedenfalls drücke ich fest die Daumen für den Wiederaufstieg in der nächsten Saison.“

Ronny Scholz - Foto: Elias Lanzinger

Jakob Schweiger (23): „Ich bedauere den Abstieg der Regensburger, weil der Verein in der Stadt sehr verwurzelt ist. Auch für die Fans und die Mannschaft finde ich es schade. Ich bin aber überzeugt, dass wir demnächst wieder in die 2. Liga aufsteigen können und schaue deshalb für den Jahn optimistisch in die nahe Zukunft.“

Jakob Schweiger - Foto: Elias Lanzinger

Silvia Hemala (60): „Den Jahn verfolge ich gar nicht und habe deshalb vom Abstieg bisher auch nichts mitbekommen. Weil mein Mann früher einmal dort in der Jugend gespielt hat, beschäftige ich mich mehr mit dem FC Bayern. Ich wünsche dem Jahn aber selbstverständlich viel Erfolg und baldmöglichst den Wiederaufstieg.“

Silvia Hemala - Foto: Elias Lanzinger

Text und Fotos: Elias Lanzinger