Auffahrunfall auf der B20 bei Trebersdorf sorgt für Verkehrschaos - Drei Verletzte

Bei einem Auffahrunfall auf der B20 bei Trebersdorf sind am Freitagvormittag drei Menschen leicht verletzt worden. Aufgrund der halbseitig blockierten Fahrbahn kam es zwei Stunden lang zu langen Staus in Richtung Cham und Straubing.
Nach ersten Ermittlungen der Polizei und Zeugenaussagen vor Ort hatte zunächst ein Lastwagen verkehrsbedingt abgebremst. Das führte in der nachfolgenden Kolonne zu einer Kettenreaktion. Während die Lenker der ersten beiden Autos hinter dem Lastwagen noch rechtzeitig anhalten konnten, hatte sich die Reaktionszeit des nachfolgenden BMW-Fahrers auf nahezu Null verkürzt, weil die Abstände zwischen den Fahrzeugen zu kurz waren. Das führte am Ende dazu, dass der BMW trotz Vollbremsung ins Heck des vor ihm fahrenden Wagens krachte und diesen noch auf den Audi ganz vorne schob.
Der Rettungsdienst war nach Aussage von Einsatzleiter Tobias Muhr mit drei Fahrzeugen und einem Notarzt im Einsatz. Ein Autofahrer wurde vor Ort ambulant behandelt, die beiden anderen wurden nach der Behandlung in die Notaufnahme der Sana Klinik Cham gebracht.
Die Bundesstraße 20 war mehr als eine Stunde lang nur halbseitig befahrbar. Der Verkehr, der im Umfeld der Kreisstadt Cham wegen des Brückentags ohnehin schon stockend unterwegs war, kam kurzzeitig völlig zum Stillstand.
Die Feuerwehren aus Sattelbogen, Sattelpeilnstein und Traitsching sicherten die Unfallstelle und übernahmen die Vorbeileitung der aufgestauten Fahrzeuge.
Auch diesmal kam – es trotz eindringlicher Warnungen der Polizei vor einem solchen Verhalten – erneut zu etlichen Wendemanövern auf der Fahrbahn. Davor hatte die PI Cham aufgrund von Beinahezusammenstößen und Anzeigen wegen der Behinderung von Rettungsfahrzeugen bei früheren Unfällen immer wieder gewarnt.
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