Schulzweckverband möchte Bürgersolaranlage in Lam weiterbetreiben

Bei der Sitzung des Marktrates am Montag im Rathaus erging ein Grundsatzbeschluss zur Verpachtung der Dachfläche der Grund- und MittelschuleLam an den Schulzweckverband Lam. Die Bürgersolaranlage hat insgesamt drei Anlagen auf der Dachfläche der Schule. Bei der sogenannten Westanlage, die aktuell demontiert ist, laufe Ende dieses Jahres die Einspeisevergütung aus. Auf der Dachfläche befinden sich derzeit in Bauabschnitt eins ein Teil der Module, in Bauabschnitt drei sind die beiden Ostteile in Betrieb, für die Ende nächsten Jahres die Einspeisevergütung endet.
Da der Schulzweckverband die Unterhaltskosten für Strom, Wasser, Kanal und Heizung tragen muss, hat er Interesse daran, die PV-Anlagen zur Eigenversorgung ab dem möglichen Zeitpunkt zu übernehmen. „Es sind bereits Gespräche mit der Bürgersolaranlage GbR geführt worden“, berichtete Paul Roßberger. Der Marktrat fällte den Grundsatzbeschluss, dass der Markt Lam als Grundstücks- und Gebäudeeigentümer die Dachfläche dem Schulzweckverband zur Nutzung überlässt. Wenn die Modalitäten bekannt sind, passt die Verwaltung die Verträge entsprechend an.
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Der Bürgermeister berichtete über die Termine seit der letzten Sitzung. Es wurde inzwischen ein Sicherheitskonzept für Veranstaltungen mit dem Ergebnis besprochen, dass sich jeder Veranstalter selber damit auseinandersetzen müsse. Ausgehend waren die Anschläge mit in Menschenmassen gerasten Autos.
Offizielle Einweihungsfeier in der Fürstenzeche
Für das Besucherbergwerk Fürstenzeche finde am 6. Juni um 10 Uhr eine offizielle Einweihungsfeier statt. Die Besucherzahlen im April stellten die Betreiber sehr zufrieden. „Insgesamt konnten wir in den zwei Wochen Ferien 444 Erwachsene und 223 Kinder begrüßen. Unsere Bergwerksführer machen es super“, lobte Roßberger. Die Besucher seien laut der Rückmeldungen durchwegs begeistert.
Nachdem sämtliche Tiefbaumaßnahmen für den Glasfaserausbau im Rahmen des Weiße-Flecken-Programms abgeschlossen sind, finden aktuell die Anschaltungen statt. „Rund 150 sind bereits aktiviert“, informierte der Bürgermeister. Mittlerweile seien die Anschreiben für das „Graue-Flecken“-Programm verschickt worden, mit der Bitte die Grundstücks-Nutzungsverträge zu unterzeichnen. In Lam betrifft dies die restlichen 450 Anschlüsse (Grundstücke, die bis jetzt noch nicht mit Glasfaser angeschlossen sind).
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Nachdem der Schmelzer Kircherlverein aufgelöst wurde, möchte der Markt Lam versuchen, möglichst einen Schmelzer Dorfverein zu gründen, an den das Geld und das Inventar übergeben wird. Ziel sei, dass es für das Kircherl als Rücklage dient und in eventuelle spätere Reparaturen fließt. Freitag, 9. Mai, um 20 Uhr finde diesbezüglich im Gasthof „Kirchenwirt“ eine Versammlung statt.
Wie ist der Baufortschritt in der Grund- und Mittelschule?
Der Bürgermeister zeigte Bilder vom Baufortschritt in der Grund- und Mittelschule. „Aktuell ist der Dachstuhl offen. Ab nächsten Montag kommt der Zimmerer, der das Dach wieder komplett schließt“, berichtete der Rathauschef. Die Baumeisterarbeiten sind innen soweit fertig. Die Kanalarbeiten könne die Firma erst ausführen, wenn das Gerüst außen abgebaut ist.
In der letzten Gemeinderatssitzung wurde festgelegt, eine Stellplatzsatzung zu erlassen, um bei Bauanträgen einheitlich zu verfahren. Die Verwaltung orientierte sich bei der Vorbereitung an einer Musterverordnung, die auf den Markt Lam angepasst wurde. Die Handhabung, pro Wohnung einen Stellplatz einzufordern, werde beibehalten.
In Sachen Schwimmbad und Sportplatz justierte Susanne Amberger nach, damit die Flächen ausreichen. Zwei Alternativen hatte die Kämmerin bezüglich der Ablöse aus dem Satzungsmuster des Bayerischen Gemeindetags übernommen, nämlich, dass pro nicht geschaffenen Stellplatz 2500 Euro Ablöse zu entrichten sind. Das Gremium segnete die Stellplatzverordnung, wie vorgestellt, einstimmig ab.
In unserem Eck gibt es noch nichts in dieser Richtung.
Bürgermeister Paul Roßberger zu den fehlenden Naturpark-Infostellen
Im gesamten Landkreisgebiet sind an verschiedenen Orten Naturpark-Infostellen geschaffen worden. „In unserem Eck gibt es noch nichts in dieser Richtung“, sagte Roßberger. Eine solche Einrichtung würde sich im Bereich des Besucherbergwerks anbieten. 2025 stehen keine Gelder mehr zur Verfügung. „Wir stellen auf jeden Fall die Weichen“, so Bürgermeister Roßberger.
Es sei eine Überdachung mit geschlossener Rückseite geplant, um Infotafeln befestigen zu können. Stoff gebe es genügend über Geologie, Mineralien, aber auch bedrohte Tiere wie Fledermaus oder Feuersalamander. Informationen könnte der Markt ebenso mit einem digitalen Touchgerät zur Verfügung stellen. Auch eine Hörstation oder ein Lehrpfad seien denkbar. Die geschätzten Kosten beliefen sich auf 45 000 Euro netto. Bei einer Bewilligung wäre mit 50 Prozent Förderung über den Naturpark zu rechnen. Der Rest des Betrages könnte durch den Dachverband Naturpark, den Landkreis und die Gemeinde gedrittelt werden, so dass der Aufwand für den Markt überschaubar wäre. Das Konzept von Christine Vogl wurde vollumfänglich übernommen.