Burglengenfelder Stadträte und Bürgermeister Gesche probierten den Gerstensaft

Von Josef Schaller · 21. April 2025 um 11:00

Ist das diesjährige Festbiere zur Burglengenfelder Maidult nun honigfarben oder gleicht es eher einer hellen Kastanie? Die Meinungen gingen bei der Bierprobe im Braukeller der Brauerei Naabeck, bei der sich Bürgermeister Thomas Gesche, Stadträte und Mitarbeiter der Verwaltung am Mittwochabend von der Qualität des Festtrunkes überzeugen konnten, auseinander.

Einig war man sich allerdings über den hervorragenden Geschmack des Gerstensaftes. Auch Festwirt Gerhard Böckl durfte davon kosten und war begeistert. Der Bierpreis wird bei der Maidult zum ersten Mal die Elf-Euro-Marke brechen. 11,50 Euro müsse man heuer hinblättern, so Böckl. Beim Hendl soll es dagegen keine Preissteigerung geben. Es bleibe bei den 9,90 Euro vom Vorjahr.

Brauereichef Wolfgang Rasel und Vertriebsleiter Michel Weiler führten die Burglengenfelder Besucher in das „Allerheiligste“ der Brauerei, wo Bürgermeister Thomas Gesche beim Anzapfen des Probierfasses gleich für den Bieranstich bei der Maidult üben konnte.

Die Besucher der Maidult können sich auf ein vollmundiges Festbier mit einem Stammwürzegehalt von 13,3 Prozent und einem Alkoholgehalt von 5,4 Prozent freuen. Die Rohstoffe seien sehr sorgfältig ausgewält worden, wie Rasel sagte. Zum ersten Mal habe man sich für ein Karamell-Palisander-Malz und ein Karamell-Eichenmalz entschieden. Auch etwas Wiener Malz sei dabei. Beim Hopfen sei auf die Hallertauer Perle und auf den schwäbischen Tettnanger zurückgeriffen worden. Der Brauereichef betonte in diesem Zusammenhang auch die Bedeutung des Zeitpunkte der Hopfen- und Malzzugabe. Der sei im Vergleich zum Vorjahr leicht abgeändert worden. Und selbstverständlich sei das Bier wieder mit dem eigenen Quellwasser eingebraut worden. Gelagert wurde das Festbier zunächst sieben Tage im Gärkeller bei 18 Grad, anschließend acht Wochen im Lagerkeller bei einer Temperatur von eins bis zwei Grad.

Entstanden sei ein würziges, uriges Bier mit einer leichten Hopfennote am Anfang, das anschließend ein schönes Malzaroma entwickle. Beim Abgang verspüre man ein leichtes Prickeln mit einem fein bitteren Hopfenaroma im Nachdrunk, so die Geschmacksbeschreibung des Brauereichefs.

Im Anschluss der Bierprobe gab es in der Gaststätte Beer bei einer Brotzeit erneut die Gelegenheit, sich mit dem Festbier vertraut zu machen.