Vor dem Start der Badesaison: Vorbereitung im Erlebnisbad Schwandorf läuft mit Hochdruck

Bei den momentanen Temperaturen von unter 20 Grad kommt noch kein Badefeeling auf. Dennoch stehen die Zeichen im Erlebnisbad Schwandorf bereits auf Sommer. Die Vorbereitungen für die neue Saison laufen auf Hochtouren. Davon konnte sich am Montag OB Andreas Feller (CSU) vor Ort überzeugen.
Die Mitarbeiterinnen des Bades sind mit der Reinigung der Becken und Außenbereiche beschäftigt – im wahrsten Sinne des Wortes mit Hochdruck. Denn beim Säubern der Fliesen kommt natürlich ein Hochdruckreiniger zum Einsatz. Das Schwimmerbecken, das aktuell gereinigt wird, ist deshalb auch noch mit dem Wasser vom Vorjahr gefüllt. Das verringere die Verletzungsgefahr, sollten die Reinigungskräfte ausrutschen, erklärte Bäderleiter Michael Maget. Denn sie würden dann nur ins Wasser fallen.
Eine Reihe von Fliesen muss erneuert werden
Erst danach wird das Becken entleert, Fliesenschäden ausgebessert, nachgeputzt und anschließend wieder frisch befüllt. Allein das Leeren und Befüllen der Becken nimmt mehrere Tage in Anspruch.
Im großen Erlebnis- und Solebecken sind derweil schon die Fliesenleger am Werkeln. Eine ganze Reihe von Fliesen muss erneuert werden. Das Erlebnisbad ist laut Maget darauf gut vorbereitet. Man habe ein größeres Fliesenlager vorrätig. Das sei auch notwendig, denn gerade bei besonderen Fliesen dauere es vier bis sechs Monate, bis diese geliefert würden, so der Bäderleiter.
Erneuert werden müssen alle Fliesen mit Rissen – auch wenn diese noch so klein sind. Denn wenn die Becken wieder mit Wasser gefüllt sind und die Sonne auf die Risse scheinen würde, könnten sie sich vergrößern. Außerdem würde jeder Riss eine Unfallgefahr darstellen.
Ein Becken nach dem anderen wird erneuert – angefangen beim Erlebnis- und Solebecken über das Schwimmerbecken bis hin zum Sprungbecken, das zuletzt an die Reihe kommt.
Bis zur Eröffnung des Erlebnisbades gibt es noch viel zu tun: Immerhin müssen Becken mit einer Wasserfläche von insgesamt 2500 Quadratmetern entleert und wieder befüllt werden. Dafür sind rund fünf Millionen Liter Wasser nötig. Diese Menge kann natürlich nicht auf einmal entnommen werden. Daneben werden alle technischen Einrichtungen wie beispielsweise die Chloranlage geprüft. Und auch die rund 4,2 Hektar großen Grünflächen müssen gepflegt werden.
Eintrittspreise wurden angepasst
„Geplant ist, dass das Erlebnisbad Anfang Mai seine Pforten öffnet“, erklärte Maget. Bis zum 1. Mai werden die Vorbereitungen aber noch nicht abgeschlossen sein – so viel ist laut dem Bäderleiter jetzt schon klar. Ziel sei es, spätestens zum Muttertags-Wochenende in die Saison zu starten. Denn am 10. Mai soll auch die Familienwoche beginnen, in der die Besucher vergünstigte Familientickets zum Preis von 13,50 Euro erhalten. Diese Aktion dauert bis zum 18. Mai.
Daneben hatten Schwandorfs Stadträte bereits im Januar eine Anpassung der Eintrittspreise beschlossen. Der Preis für eine Tageskarte für Erwachsene steigt zum Beispiel von fünf auf 5,50 Euro, die Saisonkarte für Erwachsene kostet nun 95 statt 85 Euro. Oberbürgermeister Andreas Feller zeigte sich überzeugt, dass die Eintrittspreise trotz der Erhöhungen immer noch günstig seien. Der Rathauschef lobte die Mitarbeiter des Bades für die Vorbereitungen. Die Stadt könne stolz auf das Team sein, sagte Feller. Um die Badesaison abzusichern, suche die Stadt derzeit noch zusätzliche Mitarbeiter – unter anderem für die Kasse oder Rettungsschwimmer.
