Höllensteinhaus bei Viechtach feierlich eingeweiht

Als „eine Poesie aus Wasser, Wald und Wohlgefühl“ hat Geschäftsführer Klaus Ingerl stolz das neue Ausflugsrestaurant „Höllensteinhaus“ am Höllensteinsee bei Viechtach (Landkreis Regen) bei der Einweihung am Mittwochnachmittag (2. April) bezeichnet.
Zusammen mit 100 Freunden, Geschäftspartnern sowie Vertretern von Städten, Gemeinden und Tourismus feierte der Unternehmer die Eröffnung. Dabei gab er Einblicke in das Konzept des Hauses sowie weitere Planungen.
Eigentümer ist Gastro-Neuling
„Das ist das absolut Verrückteste, das ich jemals gemacht habe“, erzählte Ingerl den Gästen mit einem Schmunzeln, „ich hatte vorher absolut keine Ahnung von der Gastronomie“. Doch dank der Unterstützung seiner Frau Patricia, des Architektenbüros „Bergmeister Wolf“ und vieler weiterer Personen und Firmen wurde „das Projekt zu etwas ganz Besonderem“. Das soll allerdings erst der Anfang einer „touristischen Dreiecks-Beziehung sein“, die in Kürze mit dem Bootsverleih am Höllensteinsee und in absehbarer Zeit mit der Neuausrichtung des Landhotels Miethaner vervollständigt werden soll. Ingerl berichtete außerdem von der detailverliebten Planung und freute sich, dass der Wanderweg von Pirka zum Höllensteinsee in Bälde fertiggestellt werden soll.
Landrat gratuliert zum Mut, das Projekt anzugehen
Landrat Ronny Raith zeigte sich begeistert vom neuen Höllensteinhaus: „Ich gratuliere Ihnen zu der Schneid, die Sie gehabt haben, dieses Projekt anzugreifen!“ Er würde sich freuen, wenn der Unternehmer noch weiter Pläne im Landkreis schmieden würde und betonte, dass das neue Ausflugsrestaurant „ein Highlight für viele Gäste sein wird“. Viechtachs Bürgermeister Franz Wittmann sprach von einem „wunderbaren Tag“ und bezeichnete das Höllensteinhaus „als Ausflugsrestaurant, das man in dieser Klasse so schnell nicht wieder finden wird, etwas ganz Besonderes für den Bayerischen Wald und weit über dessen Grenzen hinaus.“ Er bedankte sich bei Ingerl für die große Investition, die nicht selbstverständlich sei.
Lob für den Bauherrn
Das große Engagement des ganzen Teams hob Restaurantleiterin Lisa Lemberger hervor und dankte Ingerl „für das entgegengebrachte Vertrauen, die freie Hand und das nicht enden wollende Budget“. „Unser Ziel war es, einen Ort zu schaffen, wo sich die Leute begegnen und wohlfühlen“, erklärte Architektin Michaela Wolf und schwärmte von der großen Leidenschaft, mit der alle am Projekt gearbeitet haben. „Ich hoffe, dass die Gäste diese Leidenschaft auch spüren.“
Segen fürs Haus
Stadtpfarrer Dr. Werner Konrad brachte die Gäste zum Lachen, als er erklärte, dass es für einen Geistlichen gar nicht so einfach sei, „ein Höllensteinhaus einzuweihen“. Zusammen mit dem evangelischen Pfarrer Roland Kelber freute er sich aber über einen Ort, „wo man Gastfreundschaft pflegt und isst und trinkt“, denn das sei auch bei Jesus schon so gewesen.
Mit einigen kräftigen Schlägen zapfte Geschäftsführer Klaus Ingerl dann das erste Fass Bier an, bevor sich die Gäste in den neuen Räumlichkeiten und auf der großen Terrasse mit einem herrlichen Ausblick auf den Schwarzen Regen die Spezialitäten aus der Küche schmecken lassen konnten.
