Adiós Sausalitos? So geht es nach der Insolvenz mit dem Lokal in Regensburg weiter

„Sì! We are open.“ – so steht es in knallgrünen Buchstaben über einer Comic-Wüstenlandschaft am Sausalitos in der Gesantenstraße. Doch längst hat sich auch in Regensburg herumgesprochen: Die Restaurant-Kette hat Insolvenz angemeldet. Und nun? Ein Sprecher nennt Details – und hat positive Nachrichten.
Unzählige Regensburger spazieren in diesen sonnigen Tagen durch die Gesandtenstraße am Regensburger Sausalitos vorbei. Einige spähen auf das Plakat am Eingang. Viele fragen sich: Was bedeutet nun die Nachricht der Insolvenz für das Lokal in Regensburg?
Rund 40 Standorte hat die kalifornisch-mexikanisch angehauchte Restaurantkette. Manche davon werden von eigenständigen Franchisenehmern betrieben und sind vom Insolvenzverfahren nicht direkt betroffen. Der Regensburger Standort hingegen als Teil der Sausalitos Holding schon. Ein sofortiges Aus bedeutet das aber nicht.
Sprecher: Sausalitos erst einmal regulär geöffnet
„Erst einmal läuft alles weiter“, erklärt Sprecher Sebastian Brunner. Das Lokal öffne weiter regulär, das gewohnte Angebot aus mexikanischen Gerichten und Cocktails verändere sich auch nicht. „Auch für die Mitarbeiter ändert sich erst einmal nichts“, fährt Brunner fort.
Nun wird der vorläufige Insolvenzverwalter voraussichtlich bis Ende Mai klären, ob und wie der Betrieb dauerhaft weitergeführt werden kann. Danach wird entschieden, ob ein Insolvenzverfahren eröffnet wird und sich ein neuer Investor findet oder nicht. Bis Ende Mai werde in Regensburg alles weitergehen wie bisher – für Mitarbeiter wie Gäste.
Seit acht Jahren in Regensburg – Corona war Insolvenzgrund
Seit 2017 gibt es das Sausalitos in der Gesandtenstraße. Zuvor hatte es schon gegenüber des Doms eine Filiale gegeben, die 2008 eröffnet hatte. Die Insolvenz der Kette liege vor allem an den Nachwirkungen der Corona-Pandemie, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.