Neues Festwirts-Ehepaar für das Beilngrieser Volksfest

Von Hans Nusko · 18. März 2025 um 19:00

Am Freitag, 5. September, beginnt das diesjährige Volksfest in Beilngries (Landkreis Eichstätt). Dabei gibt es einen neuen Festwirt, genauer gesagt ein neues Festwirtspaar: Olaf Scimia und Kerstin Fronholzer.

Die Eheleute wurden am Dienstag von der Stadt Beilngries und der Festbrauerei Schattenhofer vorgestellt. Sowohl Bürgermeister Helmut Schloderer (BL/FW) und Angela Plankl, für das Volksfest zuständiges Mitglied der Stadtverwaltung, als auch Dominik Kraft und Christian Zanner, die beiden Geschäftsführer der Brauerei, zeigten sich dabei davon überzeugt, eine gute Wahl getroffen zu haben.

Betreiber des Hotel-Gasthofs Schattenhofer

Scimia, der mit seiner Frau den Brauereigasthof Schattenhofer in der Altmühlstadt bewirtschaftet, war bislang schon Betreiber der Küche im Festzelt. Nachdem er nun auch für das weitere dortige Geschehen verantwortlich ist und die einzige örtliche Brauerei schon seit Jahren für das Festbier sorgt, würden bei Letzterer nun alle Fäden zusammenlaufen, sei quasi alles in Beilngrieser Hand, stellten die Vertreter der Stadt fest.

Dies bedeutet auch, dass erstmals seit dem Jahr 2002 wieder ein Gastronom aus der Altmühlstadt Festwirt ist. Damals hatten sich Siegfried Gallus und der mittlerweile zum Oktoberfestwirt aufgestiegene Lorenz Stiftl aus Rockolding das Festzelt geteilt. Ein Jahr später führte nur noch Stiftl Regie, seitdem hatte unter dem Zeltdach kein Einheimischer mehr das Sagen.

Bisheriger Festwirt hatte um Vertragsauflösung gebeten

Olaf Scimia und Kerstin Fronholzer lösen nun Daniel Feuerer aus Teublitz im Landkreis Schwandorf ab. Er wurde vor drei Jahren, als das erste Volksfest nach der Corona-Zwangspause anstand, auf den letzten Drücker verpflichtet, weil der zunächst vorgesehene Christian Egerer aus Pleinfeld überraschend abgesprungen war. Wie bei der Präsentation des jetzigen Festwirtsehepaars auch gesagt wurde, hatte Feuerer um eine Auflösung seines noch gültigen Vertrags gebeten.

Der bisherige Festwirt bestätigte dies auf Nachfrage unserer Zeitung und nannte dafür zwei Gründe. Zum einen habe die weite Entfernung von Beilngries zu seinem Stammsitz zu logistischen Problemen geführt und zum anderen wolle er als Festwirt grundsätzlich kürzertreten.