Sanierung der Wasserleitungen bleibt Thema bis 2028 – Ausbau von landwirtschaftlichem Weg zugestimmt

Von Edgar Pielmeier · 7. März 2025 um 15:00

Mit großer Einstimmigkeit arbeitete der Gemeinderat Bodenwöhr die Tagesordnung der jüngsten Sitzung ab. Unter anderem setzte sich das Gremium mit der Sanierung der Wasserleitungen auseinander.

Zunächst gab Bürgermeister Georg Hoffmann (CSU) bekannt, dass der Auftrag zur Installation einer Seminareinbauküche und einer Teeküche für das Lehrerzimmer der Grundschule zum Preis von 39 000 Euro an die Firma Hochmuth GmbH aus Schwandorf vergeben wurde.

Des Weiteren hatte der Gemeinderat die Spendenaufstellung 2024 zur Kenntnis zu nehmen und zu genehmigen. Die Freiwillige Feuerwehr Altenschwand hatte in ihrer Jahreshauptversammlung im Januar Helmut Knopf zum ersten Kommandanten und Jürgen Ehrlich zum Zweiten gewählt. Die Feuerwehr Neuenschwand hatte Andreas Steiner zum ersten und Jürgen Prehn zum zweiten Kommandanten gewählt. Alle Vier mussten vom Gemeinderat bestätigt werden.

Die Geschäftsordnung des Seniorenbeirats sieht vor, dass der Beirat aus maximal 15 Personen besteht. Da diese den Aufgabenumfang nur schwer bewältigen können, regten sie an, den Beirat auf bis zu 20 Personen zu vergrößern. Was der Gemeinderat bewilligte. Für die Beiratsmitglieder gilt: Sie müssen das 16. Lebensjahr vollendet und ihren Hauptwohnsitz in der Gemeinde Bodenwöhr haben. Neu wurden in das Gremium berufen: Astrid Hübner und Arthur Klinger. Auch hier musste der Gemeinderat zustimmen.

Die Genossenschaftsversammlung des Energiedorfs Neuenschwand hatte beschlossen, das Finanzkapital je Genosse um ein zinsloses Darlehen von 5000 Euro aufzustocken. Da die Gemeinde Mitglied der Genossenschaft ist, musste der Gemeinderat dem Abschluss eines Darlehensvertrages über 5000 Euro zustimmen.

Zur Förderung wasserwirtschaftlicher Vorhaben in Bayern gibt es für den Zeitraum 2025 bis 2028 neue Richtlinien für Zuwendungen (RZWas). Bereits in der Vergangenheit hatte Bodenwöhr in die Erneuerung seiner Wasserleitungen investiert. Nun soll ein neuer Förderantrag mit Kosten in Höhe von 3.186.000 Euro gestellt werden. Der Fördersatz beträgt mindestens 40 Prozent. Das wären etwa 1.274.400 Euro Zuschuss. Geplant ist für 2025 die Sanierung der Leitungen in der Bergstraße, Sudetenstraße und Schulstraße. 2026 sollen die Schultestraße, Im Seewinkel und die Buchberger Straße bis Neunburger Straße gemacht werden. 2027 würden Bahnweg, Bahnweg- Ziegelhüttenweg und Forststraße in Angriff genommen und 2028 sind dann der Steigerweg, Schneiderberg und die Alte Straße eingeplant. Eine Ergänzung gab es noch: Die Verbindung von der Forststraße zur Ladestraße. Der Gemeinderat stimmte zu.

Das Verfahren zur Flurneuordnung in Erzhäuser und Windmais läuft. Ziel ist die Verbesserung des Wegesystems außerhalb der Orte, in der Flur, um so den Landwirten ihre Arbeit zu erleichtern. Der Stollenweg in Windmais soll der Erschließung von waldwirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Flächen dienen. Zugesagt, so Bürgermeister Hoffmann, sei eine 90-prozentige Förderung bei geschätzten Ausbaukosten von insgesamt 500.000 Euro. Nun musste entschieden werden, ob die Kommune den zehn prozentigen Eigenanteil von 50.000 Euro der Teilnehmergemeinschaft, wie in der Vergangenheit auch, übernimmt. Der Gemeinderat sagte auch in diesem Fall ja. Die Abstimmungsergebnisse waren an diesem Abend alle einstimmig.