Bunte Wagen und rundum gute Laune: Wagerlzug in Perlhütte glänzte mit vielen Teilnehmern

Die Wägen brauchten keine TÜV-Bescheinigung und auch der Alkoholtest bei den „Fahrzeuglenkern“ entfiel: alle Wägen auf dem Perlhütter Wagerlzug kamen ohne Motor aus, lediglich M(enschen)-S(tärken) waren gefragt. Die Aktiven stimmten sich bereits am Vormittag im Trepferl auf den Nachmittag ein. Ein deftiges Frühstück und der eine oder andere Schluck Treibstoff gehörten dazu.
Die Suche nach einem Parkplatz ließ es ahnen: An der Zugstrecke warteten bereits lange vor dem offiziellen Beginn die Zuschauer – jeder wollte natürlich einen Platz in der ersten Reihe haben. Für die Sicherheit sorgte die Feuerwehr Waldmünchen. Die Arnsteinerstraße wurde von beiden Seiten gesperrt. Und für den Fall der Fälle war auch ein Wagen des BRK anwesend.
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Die Stimmung war bestens, viele kamen kostümiert – aber alle wollten einfach nur Spaß haben. Selbst die jüngsten Maschkerer winkten schon fast wie die alten in die Zuschauer. Die Wägen waren mit viel Liebe in den Garagen und Höfen gebaut worden. Die Ideen hierbei waren schier unerschöpflich. Von lokalen Ereignissen bis hin zur großen Weltpolitik – es gab von allem etwas. Bau- und Umbaumaßnahmen der Stadt wie Reitmeier, TV-Halle oder Saubrunnen beschäftigte die Akteure genau so wie der Schicksalsberg Althütte oder die Landesgartenschau. Auch das Rettungswesen mit der letzten Rettung vor der Grenze war Thema.
Mehr oder weniger blutig
Mehr oder weniger blutig ging es beim Team Kesselfleisch zu – hier hatten die Aktiven den Vereinsnamen vielleicht etwas zu wörtlich genommen. Die Feuerwehren Geigant und Waldmünchen waren ebenso vertreten wie die TV-Musikkapelle. Bei einigen ging es aber auch einfach nur um Spaß. Dass Geschichten rund um das Bier dabei eine Rolle spielten, blieb natürlich nicht aus. Von der großen Weltpolitik blieb Perlhütte nicht verschont: Präsident Donald Trump war auf Besuch und bekam beruhigend den Kopf gestreichelt.
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Wie es sich bei einem Wagerlzug natürlich gehört, flogen Kamellen und Gummibärchen in Massen. Die kleinen Maschkerer am Straßenrand hatten sichtlich Spaß beim Aufsammeln. Auch die flüssige Nahrung fehlte nicht und wurde dankbar angenommen. Der Nachschub war schier (fast) unendlich. Mit dem Wagerlzug endete die Waldmünchener Fasnacht aber noch lange nicht. Im Anschluss zogen alle hinunter in die Festhalle, um dort weiter zu feiern.







