Scholz legt Rose am Anschlagsort in München nieder – und fordert „härteste Strafen“

Von Passauer Neue Presse · 15. Februar 2025 um 17:43

Zwei Tage nach dem Anschlag auf einen Demonstrationszug hat Bundeskanzler Olaf Scholz am Ort des Geschehens in München eine weiße Rose abgelegt.

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Danach traf sich Scholz mit Rettungs- und Einsatzkräften, um ihnen zu danken. Begleitet wurde der Bundeskanzler von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter und Bundesverkehrsminister Volker Wissing. Scholz zeigt sich am Anschlagsort betroffen. Zuvor hatte er auf der Münchner Sicherheitskonferenz gesprochen.

Scholz hat vor Ort harte Konsequenzen gefordert. „Solche Dinge sollten sich nicht zutragen“, sagte der Bundeskanzler. „Wer so was macht, muss mit den härtesten Strafen rechnen.“ Und wer kein Aufenthaltsrecht besitze, müsse am Ende der Strafverbüßung das Land verlassen.

Scholz ruft in München zum Zusammenhalt auf

Der Bundeskanzler rief zum gesellschaftlichen Zusammenhalt auf. „Wir alle müssen jetzt zusammenstehen und dafür sorgen, dass unser Land zusammenhält“, sagte Scholz. Solche Dinge forderten auch die heraus, die in einer solchen Lage helfen würden. „Sie haben schreckliche Dinge gesehen, sie haben Menschen in größter Not geholfen und müssen das natürlich auch selber verarbeiten.“ Es bleibe bedrückend.

Ein 24-jähriger Afghane war am Donnerstag in einen Demonstrationszug der Gewerkschaft Verdi gefahren. Dabei wurden zahlreiche Menschen verletzt. Ein Kind und eine Frau (37) sind am Samstag an ihren schweren Verletzungen gestorben.