Matsch und Pfützen bald Geschichte: Parksituation am Neunburger Hotel Sporrer wird verbessert

Von Ralf Gohlke, Jan Lange · 13. Februar 2025 um 19:00

Mit dem Bau des Kreisverkehrs am Jobplatz und dem Abriss der ehemaligen Raiffeisenbank erhielt die Stadt Neunburg eine völlig neue Eingangssituation an der Staatsstraße 2398 aus Richtung Oberviechtach. In seiner jüngsten Sitzung hatte der Neunburger Bauausschuss über den geplanten Ausbau der Parkplätze für den Hotel-Gasthof Sporrer zu entscheiden.

Momentan ist die Fläche neben dem Sporrer nur notdürftig befestigt. Bei Regen müssen die Gäste auf dem Weg vom Parkplatz zum Hotel über riesige Pfützen springen oder über matschigen Boden laufen. Nicht unbedingt ein einladender Zustand. Dieser soll sich bald ändern. Noch heuer sollen hier zwölf befestigte Parkplätze entstehen, wie Gastronom Markus Wagner der MZ bestätigte. Auch von den Stadträten wird das Vorhaben der Hotel-Eigentümer begrüßt. Der Bauausschuss stimmte dem Plan, mit wenigen Änderungen zugunsten eines Zufahrtsweges, einstimmig zu.

Von Stadt angepachtete Flächen weiterhin notwendig

Aus den Reihen der Stadträte kam die Frage auf, ob die von der Stadt angepachteten Flächen eines angrenzenden Sägewerkes dann überhaupt noch benötigt würden. Das bejahte Bürgermeister Martin Birner (CSU) im Hinblick auf die Nutzung bei städtischen Großveranstaltungen im Stadtpark oder beim Altstadtfest. Die Frage ergebe sich erst dann, wenn generell ein neues Parkkonzept in Planung wäre.

Birner ist ebenfalls froh, dass sich an der Stelle etwas tut. Schon der Abbruch des Bankgebäudes und die damit verbundene Beseitigung der Engstelle sei ein großer Fortschritt gewesen, so der Rathauschef. Lange Zeit konnte das Problem laut Birner nicht gelöst werden, weil die Eigentümer die Fläche samt Gebäude nicht abgeben wollten.

Die bisherige Parksituation sei nur eine Zwischenlösung gewesen, war sich der Bürgermeister bewusst. Mit der nun geplanten Befestigung der Parkfläche werde die städtebauliche Aufwertung an dieser Stelle fortgesetzt.

Gegenüberliegende Seite soll auch gestaltet werden

Eingeschlossen ist darin auch die Gestaltung der auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindlichen Fläche. Das dort noch befindliche Wohn- und Gasthaus soll komplett abgerissen werden und durch den Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage ersetzt werden.

Vonseiten des Stadtrates wurde dieses Vorhaben bereits im vorigen Jahr genehmigt. Die Pläne für den Ersatzbau liegen derzeit noch beim Landratsamt zur Genehmigung. Bürgermeister Birner will nach eigener Aussage Druck machen, dass es zeitnah eine Entscheidung gibt. Auch Markus Wagner hofft, dass Abriss und Neubau noch heuer erfolgen können.