Commerzbank baut Stellen ab: Sind die Filialen in der Region in Gefahr?

Die Commerzbank hat am Donnerstagmorgen, 13. Februar, einen massiven Stellenabbau angekündigt. Etwa 3900 Vollzeit-Jobs fallen weg, 3300 davon in Deutschland. Auch in Niederbayern, der Oberpfalz und im Raum Ingolstadt hat der Konzern Filialen. Müssen Kunden nun befürchten, dass ihre Bank nicht mehr vor Ort für sie da ist?
Auf eine Anfrage äußert sich eine Commerzbank-Sprecherin nicht konkret zu den Standorten in der Region. Aber: „Die Filiale ist und bleibt ein wichtiger Vertriebskanal“, teilt sie auf Anfrage der Mediengruppe Bayern mit. Demnach sind offenbar auch keine Schließungen der Standorte in Regensburg, Ingolstadt, Passau, Landshut, Straubing, Neumarkt, Cham oder Schwandorf vorgesehen: „Mit der Größenordnung von rund 400 Filialen fühlen wir uns aktuell bundesweit gut aufgestellt.“
Statt Stellenabbau: Commerzbank will Beratung in Bayern ausweiten
Laut der Sprecherin soll das Beratungsangebot sogar ausgeweitet werden: „Künftig wird es in jeder Filiale Beratung zu Baufinanzierung und Anlage geben.“ Ob dennoch Angestellte in der Region gehen müssen, geht aus der Antwort nicht hervor. „Das Gros des Personalabbaus wird in Zentral- und Stabsfunktionen sowie Operations in Deutschland erfolgen“, sagt die Sprecherin. Das bedeutet, es sind wohl vor allem Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet vom Stellenabbau betroffen. Detaillierter, zum Beispiel dazu, ob auch einzelne Mitarbeiter in der Region betroffen sind, äußerte sich die Sprecherin nicht.