Beim Mayerbräu „is o’zapft“: Brauerei in Gleißenberg feierte Eröffnung mit vielen Ehrengästen

Es war ein langer und holpriger Weg, bis die Brauerei von Andreas Mayer in Gleißenberg ins Laufen kam. Aber bis zum letzten Samstag hatte er es schließlich geschafft. Die eigenen enormen Mühen, der Zusammenhalt von Familie und vielen Freunden im ganzen Dorf sowie ein zum Teil unbürokratischer Weg durch mehrere Ämter, haben sich auf alle Fälle gelohnt. Nun läuft endlich das Mayer-Bier und es wurde bei dieser Feierlichkeit von allen Seiten unglaublich gelobt.
Bereits am frühen Abend sammelten sich die Ehrengäste in der Gleißenberger Hauptstraße 25, wo das bereits seit rund 100 Jahren stillgelegte Braurecht wieder aktiviert wurde. So konnte Andreas Mayer neben seiner Familie und vielen Freunden auch Pfarrer Franz Merl und Diakon Alfred Dobler, Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler, MdL Dr. Gerhard Hopp, MdL Julian Preidl und die Bürgermeister Wolfgang Daschner, Daniel Paul und Michael Multerer willkommen heißen.
Renovierte und umgestaltete Räume
Auch die Gleißenberger Gemeinderäte, den Eigentümer und Bauunternehmer Helmut Müller, Bettina Witt vom Amt für ländliche Entwicklung, Rhanerbräu-Chef Dr. Alois Plößl samt Nachfolger Maximilian, den Heimat- und Kulturbeauftragten Gerhard Geiselhart sowie mehrere Vertreter der am Umbau beteiligten Firmen begrüßte Andreas Mayer herzlich in seinen renovierten und umgestalteten Räumen.
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Eingangs zelebrierte Pfarrer Franz Merl eine würdigende Segnung und Diakon Alfred Dobler verlas unter anderem eine Fürbitte, die bislang im 'Bayerischen Meran' noch nie zu hören war: „Gott erhalte die Schaffenskraft unseres Brauers Andreas Mayer und den Durst der Gleißenberger.“
Im Anschluss erläuterte Bürgermeister Wolfgang Daschner die Entstehung der Brauerei und er zeigte sich voller Stolz über das Durchhaltevermögen von Andreas Mayer samt seinen Helfern. Ferner versicherte Daschner weiterhin die bestmöglichste Unterstützung seitens der Gemeinde. Das Vorhaben wäre ohne die Förderung vom Amt für ländliche Entwicklung nicht umsetzbar gewesen.
Hochwertiges Lebensmittel für Menschen
Genauso lobende Worte waren dann von Landrat Franz Löffler zu hören. Andreas Mayer stelle nicht irgendwelche Dinge her, sondern ein hochwertiges Lebensmittel für Menschen. Außerdem habe dadurch unsere Region wieder an Attraktivität zugelegt. Mehr solche Leute, die in Zeiten einer Rezession nicht rumnörgeln, sondern mit Elan nach vorne gehen, wären wünschenswert, lobte Franz Löffler Andreas Mayer, ehe er ein Landkreiswappen überreichte.
Mit der Weißenregener Blaskapelle zogen die Gäste zur Mehrzweckhalle, wo restlos alle Plätze besetzt waren. Nach einigen Grußworten von Andreas Mayer war es dann soweit: Er zapfte das erste Bierfass unter kräftigem Applaus an. Danach floss der Gerstensaft in Strömen.
Mit schöner Blasmusik entwickelte sich ein richtig zünftig-bayerisches Fest, wie es in Gleißenberg schon lange nicht mehr war. Und nicht zuletzt hatten auch noch einige Bekannte von Mayer einen Text mit der Melodie von „Biene Maja“ verfasst und vorgetragen, was natürlich die Stimmung weiter anheizte.



