Bürgermeister Sandro Bauer spricht von historischen Veränderungen für Furth im Wald

Von Alexander Frimberger · 7. Februar 2025 um 05:00

Seine Sicht der Dinge auf das zurückliegende Jahr 2024 und einen Ausblick auf das Landesgartenschaujahr 2025 gab Bürgermeister Sandro Bauer beim Neujahrsempfang im voll besetzten Saal des Tagungszentrums ATT.

Die Bürger hätten das Privileg, Zeitzeugen historischer Veränderungen zu sein, so der Grundtenor seiner Worte.

Furth im Wald wird gerade auf links gedreht. Investitionen im Bereich Städtebauförderung und im Rahmen der Landesgartenschau, die am 22. Mai ihre Tore öffnet, sorgen dafür, dass vieles neu gestaltet wird. „Furth verändert sein Gesicht auf eine Art und Weise und mit einer Geschwindigkeit, man könnte es fast historisch nennen.“

Missstände wurden beseitigt

Mit Fotos vor und nach der Umgestaltung dokumentierte Bauer, was in den vergangenen Monaten alles verändert worden ist.

Der Alfred-Peter-Platz, der nach dem Konzept eines Nachwuchslandschaftsarchitekten ein komplett neues Gesicht bekommen habe; die völlige Umgestaltung des Brauereigeländes Späth und Hofer; die Sanierung und Umgestaltung der Lorenz-Zierl-Straße; die Pumptrackanlage, die beim Schulzentrum entstanden ist. „Die größte Veränderung gibt es wohl beim ATT und dem östlichen Bereich am Wiesenpark, dann auf der Festwiese und der Regner-Insel mit Leonhardikapelle“, führte Bauer aus. Die Arbeiten seien demnach schon weit fortgeschritten, der Park nahezu fertig, die Brückenkonstruktion Loop im Bau, der Ausstellungsbereich auf der Festwiese größtenteils angelegt und der Spielplatz auf der Dracheninsel fast fertig. Viele Arbeiten und Umgestaltungen auch außerhalb des Geländes der Gartenschau seien von den Mitarbeitern des städtischen Bauhofes übernommen worden.

Diese und weitere Beispiele sind für Bauer ein Beleg, dass die Landesgartenschau den Menschen vor Ort das Privileg ermöglicht, Zeitzeugen dieser historischen Veränderungen zu sein. „Noch nie erlebten die Further eine Zeit , in der sich in ihrer Stadt in so kurzer Zeit so viel zum Positiven verändert.“

Trotz eines strengen Sparkurses hätten die Gartenschau und die damit verbundenen staatlichen Förderungen ermöglicht, städtebauliche Missstände konsequent, zügig und nachhaltig zu beseitigen. Weitere Pluspunkte: Furth im Wald stehe 2025 in einem bisher nie dagewesenen überregionalen Fokus.

Zuwächse im Bereich des Tourismus, der eine Vielzahl an Besuchern mit sich bringt, stellten die Weichen für die Zukunft. Darüber hinaus, betonte Bauer, „war das Leben in unserer Heimatstadt noch nie so bunt und abwechslungsreich, wie es in den kommenden Monaten werden wird.“

In diesem Zusammenhang fand er gegenüber einigen Nutzern Sozialer Medien nachdenkliche Worte. Er wolle bewusst nicht mit dem Finger auf diese Mitbürger zeigen, denn Kritik zu üben, gehöre zu unserer Demokratie, und die sei schützenswert. „Dennoch: Manchmal sollte man sich überlegen, ob der Ton der Richtige ist. Mir ist aber wichtig, gerade in diesem für Furth besonderen Jahr Gräben nicht zu vertiefen, sondern zu helfen, sie zuzuschütten.“

Alle sollen gemeinsam feiern

Deshalb, so seine Einladung an all jene, die an ein Gelingen nicht glauben wollen, sich ab dem 22. Mai ein ehrliches Bild zu machen von dem, was alle Beteiligten gemeinsam geschafft haben. „Alle anderen lade ich ein, sich mit uns zu freuen, denn: Wir alle werden, wenn wir wollen, Zeitzeugen eines für Furth historischen Ereignisses, an das sich noch Generationen danach erinnern werden.“

Zeit für eine kurze Unterhaltung bei der Begrüßung.
Bürgermeister Sandro Bauer bei seiner Ansprache