Schon 9600 Anträge auf Briefwahl in Neumarkt: So kommen Wähler im Landkreis an die Unterlagen

Von Petra Schlierf · 29. Januar 2025 um 15:00

Die Vorbereitungen auf die Bundestagswahl laufen in sämtlichen Rathäusern auf Hochtouren. Die Zeit ist knapp, insbesondere für die seit Jahren so beliebte Briefwahl. Schon jetzt kann man in den meisten Rathäusern im Landkreis Neumarkt Briefwahlscheine online beantragen. Nur zwei Ausreißer gibt es.

In Neumarkt ist das bereits seit 13. Januar möglich – rund 9600 Wahlberechtigte haben davon schon jetzt Gebrauch gemacht, erklärt Stadtsprecher Josef Pöhlmann. Ob diese Zahl noch steigen wird, sei schwer zu sagen, bei der letzten Bundestagswahl habe die Zahl letztlich aber noch deutlich höher gelegen.

In fast allen Kommunen im Landkreis Neumarkt können die Wähler ihre Anträge auf Briefwahlunterlagen inzwischen einreichen, auch online ist das möglich über die Internetseiten der Kommunen und den Online-Kommunaldienstleister komuna.RSP. Nur in zwei Kommunen müssen sich die Bürgern noch ein paar Tage gedulden: In Lupburg sind Online-Anträge ab 1. Februar möglich, in Velburg ab 7. Februar. Wer die Briefwahlunterlagen persönlich im Rathaus abholen will, kann das auch nach dieser Frist noch tun, in der Regel noch bis kurz vor der Wahl.

Briefwahlunterlagen kommen frühestens ab 10. Februar

Das Antragsverfahren läuft in allen Kommunen unterschiedlich lang, endet aber überall zwischen 14. und spätestens 19. Februar.

Bis die Wahlunterlagen dann aber tatsächlich im heimischen Briefkasten landen, müssen sich die Bürger aber im ganzen Landkreis noch ein wenig gedulden, betont Martin Schafbauer, stellvertretender Wahlkreisleiter für den Wahlkreis Amberg und Neumarkt, denn die Stimmzettel gehen jetzt erst in den Druck. Wegen des vorgezogenen Wahltermins sind die Fristen sehr knapp. Etwa um den 10. Februar werden die fertigen Stimmzettel in den Gemeinden ankommen und dann per Post weiterversandt.