Feuerwehr verhinderte Schlimmeres: Lkw mit Textilien brannte im Industriegebiet Roding

Von Thomas Mühlbauer · 28. Januar 2025 um 10:04

Ein mit Textilien beladener Lkw löste am frühen Dienstagmorgen einen Großeinsatz in einem Industriegebiet in Roding (Landkreis Cham) aus. Das Fahrzeug brannte lichterloh; die Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern.

Lesen Sie dazu auch: Hoher Schaden bei Brand nahe Furth: Stall und Garage in Schafberg vollständig abgebrannt

Um 5.40 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle in Regensburg zunächst mit dem Stichwort „Brand am Gebäude“ die Feuerwehren aus Mitterdorf, Altenkreith und Roding zusammen mit Kreisbrandinspektor Norbert Mezei und Kreisbrandmeister Hubert Hofweber in das Industriegebiet nach Oberdorf.

Die ersteintreffende Feuerwehr fand bei einem dort ansässigen Textilbetrieb (Wäscherei), einen brennenden Lkw an der Laderampe vor. Der Fahrer war gerade dabei, Textilien zu laden. Der Lkw-Fahrer hatte bemerkt, dass der Lkw zu qualmen und brennen begann. Ein Wegfahren von der Laderampe war aber nicht mehr möglich.

Nachlöscharbeiten zogen sich eine ganze Weile hin

Die eintreffenden Wehren löschten unter Atemschutz mit Schaum und Wasser den Brand ab, der schließlich schnell unter Kontrolle war. Nach circa 30 Minuten konnte Feuer aus gemeldet werden, die Nachlöscharbeiten zogen sich eine ganze Weile hin, da die Rollwägen mit Textilien, einzeln aus dem Lastwagen herausgefahren werden mussten, um diese dann abzulöschen.

Geleitet wurde der Einsatz von Mitterdorfs Kommandant Thorsten Kreis. Verletzte Personen waren nicht zu beklagen, den Einsatz der Atemschutzgeräteträger sicherte das BRK mit einem Rettungswagen und Einsatzleiter Christian Pauli ab. Am Lastwagen entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Die Rollwägen mit den Textilien waren komplett verbrannt.
Der Lastwagen brannte lichterloh.