Kommentar zum Wintershopping-Konzept: Gut, dass man sich angenähert hat

Nach der Kritik an der Abschaffung des Wintermarktes in Neunburg ist es positiv, dass sich Händler und Stadt bei dem strittigen Thema angenähert haben.
Es ist gut, dass Neunburgs Geschäftsleute bereit sind, die Organisation des Wintershoppings zu übernehmen. Sie profitieren vor allem von der Veranstaltung, wenn sie ihre Geschäfte zusätzlich an einem Sonntag öffnen können.
Es ist auch positiv, dass die Stadt Neunburg Bereitschaft signalisiert, zumindest als Veranstalter aufzutreten. Damit könnte das Wintershopping über die städtische Versicherung abgedeckt werden. Den Händlern neben der durchaus zeitaufwendigen Organisation der Fieranten auch noch Kosten für Versicherung oder Anmeldung aufzubürden, würde das Konzept vielleicht schneller wieder beerdigen als manchem lieb ist.
So aber könnte Neunburg eine weitere Attraktion im Jahresprogramm bekommen. Und dass das Wintershopping eine durchaus lockende Veranstaltung wird, machen die bisherigen Zusagen von Einzelhändlern, Gastronomen und Vereinen deutlich. Das Ziel, mindestens zehn Fieranten für die Veranstaltung zu finden, ist aus Sicht der Organisatoren „definitiv machbar“.
Nun liegt der Ball bei den Stadträten. Wenn sie ihre Stadt voranbringen wollen, sollten sie dem vorliegenden Konzept zustimmen. Immerhin haben ihnen die Einzelhändler die Hand gereicht und gezeigt, dass sie sich von der Mentalität, die Stadt müsse alles organisieren, verabschieden können. Es hätte auch anders kommen können.
Dieser Kommentar gehört zu folgendem Haupttext: Neunburgs Händler wollen Einkaufssonntag retten – Neues Konzept für Wintershopping liegt vor