Die Berater der Cima: Die Neuen im Aktionsbündnis Cerchov

Seit Jahresbeginn haben die sieben im Aktionsbündnis Cerchov Plus zusammengeschlossenen Gemeinden mit dem Beratungsunternehmen Cima einen neuen Partner, mit dem sie Konzepte erstellen und Fördermittel gewinnen.
Bereits im Dezember haben sich die drei Vertreter des bundesweiten Beratungsunternehmens für Stadtentwicklung, Regionalentwicklung und Marketing im öffentlichen Sektor, so die Eigenbeschreibung, bei einer Sitzung den Bürgermeistern der sieben Kommunen vorgestellt.
Nachdem Ines Niedziella, die bisherige Projektmanagerin vom Aktionsbündnis Cerchov Plus, nicht mehr zu Verfügung stand, hat man sich beim Aktionsbündnis unter Vorsitz von Bürgermeister Markus Ackermann recht schnell für die Cima entschieden.
Oberpfälzisch kein Problem
Direkte Ansprechpartner für die Kommunen sind Christoph Hübner, Susanne Andre und Svenja Schäfer. Hauptansprechpartner wird Hübner sein. Der 34-Jährige ist gelernter Geograf und hatte seinen beruflichen Start im Stadtmarketing in Moosburg. Seit 2019 ist er als Berater bei der Cima tätig. Als gebürtiger Passauer und damit Niederbayer kenne er den Bayerischen Wald – allerdings eher die an Passau angrenzende Region.
„Sprachlich“ komme er mit den Oberpfälzern jedenfalls „sehr gut“ zurecht. Obwohl den Beratern die Oberpfalz und der Landkreis Cham natürlich bekannt sei, gelte es jetzt für ihn , die sieben Kommunen möglichst schnell kennenzulernen.
Die Kommunen im Aktionsbündnis hätten – wie viele andere Kommunen in ländlichen Regionen – mit dem demografischen Wandel zu kämpfen. Neu sei für ihn aber der grenzüberschreitende Charakter des Aktionsbündnisses. „Das ist spannend“, sagt Hübner. Auch weil dies bedeute, die Möglichkeiten von EU-Förderungen zu nutzen.
Aber wer ist die Cima? Laut Homepage beschäftigt sich die Cima Beratung + Management GmbH im gesamten deutschsprachigen Raum, gemeint sind Deutschland und Österreich, mit Stadtentwicklung, Regionalentwicklung und Marketing im öffentlichen Sektor. Dabei hat das Unternehmen neun Standorte in Deutschland und zwei in Österreich. Das für Cerchov plus zuständige Büro sitzt in München. Das Beratungsunternehmen ist im mehrheitlichen Besitz ihrer leitenden Mitarbeitenden, heißt es auf der Homepage. Das Unternehmen besteht seit 37 Jahren und hatte im Jahr 2023 laut eigenen Angaben 110 Mitarbeitende.
Als Referenzen im Bereich Regionalentwicklung werden unter vielen anderen Projekten Integrierte Ländliche Entwicklungskonzepte in der Fränkischen Schweiz und in der Altmühl-Mönchswald-Region aufgeführt.
Konzept wird weitergeführt
Um die Weiterführung des 2016 entstandenen Entwicklungskonzeptes wird es auch bei der Zusammenarbeit des Aktionsbündnisses Cerchov plus mit der Cima gehen.
Zur Info: Das Aktionsbündnis Cerchov plus arbeitet seit 2005 in Form einer interkommunalen Arbeitsgemeinschaft (GbR) zusammen.
Die Mitgliedskommunen des Aktionsbündnisses sind: Furth im Wald, Gleißenberg, Rötz, Schönthal, Tiefenbach, Treffelstein, Waldmünchen


