Kommentar zum bevorstehenden Aus der Kunststoffbahn: Ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk

Nach nur einer Saison steht die Eislaufbahn aus Kunststoff am Schwandorfer Winterzauber wieder vor dem Aus. Eine Rückkehr zum richtigen Eis scheint nur noch Formsache zu sein. Für den stellvertretenden Redaktionsleiter Philipp Breu ist das die einzig richtige Entscheidung, wie er in seinem Kommentar schildert.
Ja, ist denn schon Weihnachten? Für die vielen Schlittschuhläufer, die auf den Kunststoffplatten mehr gestolpert als geschmeidig dahingeglitten sind, gleicht diese Nachricht einem vorzeitigen Geschenk vom Christkind: Bei der nächsten Auflage des Schwandorfer Winterzaubers läuft wieder, so sagen es zumindest die Stadträte, alles auf eine Schlittschuhbahn aus echtem Eis hinaus. Zwar wird der Hauptausschuss erst am 29. Januar eine Entscheidung fällen. Doch die scheint nur noch Formsache zu sein.
Echtes Eis kann durch nichts ersetzt werden
Dieser Schritt ist der einzig richtige. Schon die zuletzt harsche Kritik am Kunststoff ließ erahnen, dass der einstige Publikumsmagnet schwächelt. Eine Analyse der Wirtschaftsförderung zeigt nun, dass die Nutzungszahlen bei der neuen Eislauffläche im Vergleich zu den Vorjahren tatsächlich „merklich schlechter“ waren, wie es CSU-Fraktionschef Andreas Wopperer formulierte.
Damit ist klar: Die Bahn aus Kunststoff war zwar mit Blick auf Kosten und Flurschäden ein netter Versuch – doch echtes Eis kann nun mal durch nichts ersetzt werden. Wie gut, dass man das in Schwandorf schnell erkannt hat.
Dieser Kommentar gehört zu folgendem Haupttext: Winterzauber in Schwandorf: Kunststoffbahn steht schon wieder vor dem Aus