Kommentar zur Schwandorfer Winterzauber-Bilanz: Nur die Eislaufbahn verzauberte nicht

Seit seinem Umzug in den Schwandorfer Stadtpark ist der Winterzauber ein Erfolgsmodell. Die vielen Programmhöhepunkte ziehen die Massen an. Das war auch bei der jüngsten Auflage wieder der Fall. Eine Neuerung sollte aber mit Blick auf den nächsten Winter wieder verworfen werden, kommentiert der stellvertretende Redaktionsleiter Philipp Breu.
Zufriedene Budenbetreiber und offenbar auch zufriedene Besucher: Die Macher des Winterzaubers scheinen mit ihrem Konzept im Stadtpark auch heuer wieder ins Schwarze getroffen zu haben. Das zeigt auch die Online-Umfrage, die unsere Zeitung am Dienstag ins Netz gestellt hat. Schließlich haben bisher mehr als 800 von etwa 1100 Teilnehmern den Winterzauber als Erfolg bezeichnet. Das kann sich sehen lassen.
Die Kritik an der neuen Eislaufbahn spricht eine deutliche Sprache
Dass die Veranstalter schon jetzt ankündigen, weiter am Grundkonzept festhalten zu wollen, scheint deshalb auch mehr als plausibel. Eine Entscheidung darf aber weiter angezweifelt werden: die Eislaufbahn aus Plastik. Auch wenn die Organisatoren beteuern, dass auch diese wieder eines der Zugpferde war, wurde im Netz scharfe Kritik laut und auch bei der jüngsten Umfrage wurde der Plastikuntergrund häufig als einziges großes Manko genannt.
Hier sollten die Verantwortlichen trotz Mehrkosten wieder zum richtigen Eis zurückkehren – dann flutscht es im nächsten Winter noch besser.
Dieser Kommentar gehört zu folgendem Haupttext: Schwandorfer Winterzauber: Macher ziehen trotz Kritik positives Fazit – Stadtpark bleibt gesetzt