CSU-Feier: Hundsdorfer kündigt erneute Kandidatur als Bürgermeister für Mühlhausen an

Bei den CSU- Ortsverbänden Mühlhausen und Wappersdorf ist es gute Tradition, die Weihnachtsfeier gemeinsam abzuhalten. Am Sonntag war dann der Pfindel-Stodl in Hofen gut gefüllt, als der Wappersdorfer Vorsitzende Ferdinand Lengenfelder auch im Namen der Mühlhausener Chefin Lotte Lehner die Mitglieder sowie Bürgermeister Martin Hundsdorfer und den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Alois Scherer begrüßte.
Unter dem Beifall der Anwesend sprach Lengenfelder zunächst von einem vorgezogenen Weihnachtsgeschenk für die Partei. Denn Bürgermeister Martin Hundsdorfer habe zugesichert, im Falle der Nominierung erneut für den Chefsessel im Rathaus zu kandidieren. Nach einem gemeinsamen Essen dankte der Rathauschef allen Parteifreunden für die Unterstützung im abgelaufenen Jahr. „Wir haben Mühlhausen wieder ein Stück vorangebracht und zum Wohle der Bürger gehandelt. Wir haben keine Schulden und trotzdem keinen Investitionsstau, weil wir mit den uns anvertrauten Finanzen pfleglich und zukunftsorientiert umgehen“, sagte Hundsdorfer.
Scherer hakte hier ein und machte deutlich, dass zukunftsorientiertes Handeln in Berlin aktuell ein Fremdwort sei. „Politik muss wieder nachvollziehbar und bodenständig werden, denn nur so können wir sie dem Bürger vermitteln. Deshalb sei es bei der anstehenden Bundestagswahl wichtig, den Menschen auch die Erfolge in der Landkreis- und Kommunalpolitik nahezubringen.
Auch sei es wichtig, den demokratischen Entscheidungsprozess wieder in den Fokus zu rücken, nachvollziehbar zu gestalten und nicht unerfüllbaren Fantasien nachzujagen. Scherer schlug dann sanftere Töne an und sein Vortrag endete mit einer launigen Weihnachtsgeschichte.
Beim Ortsverband Mühlhausen wurden Ursula Hierl, Christian Schmidt und Helmut Pirzer für 35 Jahre Treue zur CSU ausgezeichnet. Weitere Mitglieder wurden ebenfalls langjährige Zugehörigkeit mit einer Urkunde geehrt.