FC Bayern-Verteidiger Hiroki Ito zu Gast in Klardorf – Japaner überzeugte bei bayerischer Olympiade

Die FC Bayern-Fanclubs Klardorf und Büchelkühn durften sich auf einen Höhepunkt des Jahres freuen: Der Abwehrspieler Hiroki Ito war zu Gast in Klardorf. Trotz einiger Sprachbarrieren zwischen dem Japaner und den Bayern-Fans überzeugte der 25-Jährige ausgerechnet bei der bayerischen Olympiade.
Um kurz vor 12 Uhr hatte das Warten der Fans ein Ende. Der Japaner wurde vor dem Turmrestaurant Obermeier in Klardorf mit bayerischer Volksmusik gebührend empfangen. Der Saal der Gaststätte war bei der Ankunft des Abwehrspielers gut gefüllt. Mit einem dreifachen „Hiroki Ito“ sowie einer La Ola-Welle begrüßten die Klardorfer und Büchelkühner den 19-fachen japanischen Nationalspieler in der Oberpfalz.
Viele Autogramme gegeben
Die sportlichen Ziele von Ito haben den Fans gleich gefallen. „Ich hoffe, dass wir die Bundesliga gewinnen und das Finale der Champions League erreichen“, erklärte der 25-Jährige auf eine Frage zu seinen sportlichen Zielen. Auf dem Fußballplatz scheint der ehemalige Stuttgarter cool zu bleiben – anders als vor dem Besuch in Klardorf. Besonders nervös wäre Ito laut eigener Aussage aufgrund der angekündigten bayerischen Spieleolympiade gewesen.
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Die Präsidenten der Fanclubs Christian Mändl (Büchelkühn) und Peter Hien (Klardorf) stellten neben einer Fragerunde und einer Autogrammstunde Maßkrug-Heben, Nagelstock und ein Weißwurstessen mit Stäbchen auf den Programmplan. Während sich Ito beim Maßkrug-Heben noch als Vorletzter geschlagen geben musste, überzeugte der 25-Jährige bereits beim Nagelstock (2. Platz) und holte sich schließlich beim Wurstwurstessen mit Stäbchen den Sieg.
OB Feller auch Bayern-Fan
Die FC Bayern-Fans waren von den Qualitäten des Japaners neben dem Platz schon mal begeistert. Immer wieder feuerten sie ihn bei der Olympiade mit La Ola-Wellen und Namensrufen an.
Unter ihnen war auch Schwandorfs Oberbürgermeister Andreas Feller (CSU), der selbst Bayern-Fan ist: „Ich bin bereits seit meiner frühen Jugend glühender Bayern-Fan. Ich habe sogar noch einen von Karl-Heinz Rummenigge – aus seiner aktiven Zeit – original signierten Wimpel zuhause.“
Beim Besuch von Ito war Feller sicherlich über die Anwesenheit von Andreas Gleißl-Fujiwara, dem Dolmetscher vor Ort, erfreut. „Meine Japanisch-Kenntnisse konnte ich nicht auffrischen. Da sind keine vorhanden“, verrät Feller mit einem Augenzwinkern.
Ito antwortete bei Fragen nur selten auf deutsch. Der Japaner bevorzugte es, auf englisch oder direkt auf japanisch mit Hilfe von Dolmetscher Gleißl-Fujiwara zu antworten. Durch einen Kontakt mit einem Fanclub-Mitglied schlüpfte Geißl-Fujiwara in die Rolle des Übersetzers.
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Um einen Bayern-Spieler für die Veranstaltung zu gewinnen, bewarben sich die Fanclubs bereits im Oktober persönlich an der Säbener Straße (Trainingszentrum) in München. „Wir haben die Bewerbung bei der Fanbetreuung vom FC Bayern abgegeben, weil beide Fanclubs dieses Jahr ihr 35-jähriges Bestehen feiern. Innerhalb von fünf Kilometern Entfernung wird es keine zwei Spielerbesuche geben. Dann haben wir uns zusammengetan“, erklärte Peter Hien.
„Es gibt nur 25 bis 30 aktive Spieler. Sicher wäre ein Thomas Müller attraktiver gewesen, aber wir haben einen 28-Millionen-Neuzugang bekommen. Es ist natürlich schade, dass er aufgrund seiner Verletzung noch nicht gespielt hat und deswegen noch kein Hype ausgebrochen ist“, erklärte Hien.
Insgesamt waren rund 160 Bayern-Fans vor Ort. Für den Klardofer Fanclub, der 183 Mitglieder zählt, war es der erste Spielerbesuch in seinem 35-jährigen Bestehen. Die 289 Büchelkühner Fanclub-Mitglieder hingegen durften sich in der Vergangenheit bereits über Besuche unter anderem von Willy Sagnol, Samuel Kuffour und Hamit Altıntop freuen. Am Ende überreichten Mändl und Hien noch eine 1000 Euro-Spende an die Franz-Beckenbauer-Stiftung.













