Burgadvent lockte viele Besucher an – Neunburg stimmte sich auf die Adventszeit ein

Begünstigt durch relativ milde Minusgrade und ohne Schnee oder Regen konnte der Romantische Burgadvent am Freitag einen grandiosen Auftakt verzeichnen. Gut eine Stunde vor dem offiziellen Eröffnungstermin um 18 Uhr, strömten schon die ersten Gäste, vor allem Familien mit Kindern, in Richtung Burghof und das neu gestaltete Areal „Im Berg“.
Sie erwartete eine buntes Angebot in bislang noch nie so großer Fülle. Allein zwölf Aussteller boten verschiedenste Waren aus der Region an, die sich sowohl für das eigene Wohlbefinden als auch als passendes Geschenk bestens eigneten. An 19 Ständen verstanden es vor allem Neunburger Vereine und Organisationen, mit kulinarischer Vielfalt für das leibliche Wohl der Besucher zu sorgen.
Kreatives Essensangebot
Entsprechender Duft zog sich über das Gelände und sogar darüber hinaus. Das allein mit der Bratwurst vom Grill, leicht angekohlten Steaks oder banalem Glühwein heutzutage niemand mehr punkten kann, hat sich inzwischen herumgesprochen. Die Anbieter versuchen vielmehr sich mit kreativen Ideen und eigenen Spezialitäten eine Marke zu schaffen. Da gibt es den „Hot-Aperol“, neben verschiedensten Glühweinkreationen eben auch den Ananaspunsch, vieles davon natürlich auch ohne Alkohol.
Der Burger kommt schon mal von der heißen Platte am offenen Feuer oder die extra lange Bratwurst in der Semmel mit Salat und einem Dip daher. Einige Klassiker bei Weihnachtsmärkten wurden in der Qualität deutlich angehoben, wie die zum Teil langen Warteschlangen an der Ständen verdeutlichten. Hier kam wirklich jeder auf seine Kosten.
Gleiches galt, neben den deftigen Angeboten auch für Süßes, das in der kalten Vorweihnachtszeit natürlich seinen besonderen Rang einnimmt. Gelungen ist der Stadt als Veranstalter einmal mehr, eine bunte Mischung der Angebote bei der Platzierung vorzunehmen.
Viel Applaus für Kinder
Begehrte Anlaufpunkte waren unter anderem das Foyer des neuen Rathauses mit vier verschiedenen Ständen und das Pfarrheim St. Josef, das auch schon in der Vergangenheit zahlreiche Verkaufsstände beherbergt hatte. Dort war zeitweilig kaum mehr ein Durchkommen. Für eine, im Sinne des Wortes „warme Bude“ hatte der Festspielverein mit seiner gut geheizten „Weihnachtsstube“ gesorgt.
Nicht leicht machte es sich die Stadt wiederum bei der Gestaltung des Begleitprogramms, um möglichst allen Altersgruppen der Besucher gerecht zu werden. So wurde unter anderem im Sitzungssaal des Rathauses und der Pfarrbücherei eine Bastelwerkstatt für die Kinder eingerichtet. Mit Livemusik trugen im Verlauf der drei Tage die Stadtkapelle, die Jagdhornbläser, der Musikverein und die Jugendblaskapelle Seebarn, VA-Blech und Just Live, letztere mit „Christmas Rock“, bei. Den Auftakt lieferten traditionsgemäß die jüngsten Neunburger, diesmal aus dem St. Martin Kindergarten, die heuer mit einem modernen Repertoire begeisterten. Applaus gab es besonders für die Einlage des Märchens von den Sterntalern.
Ihnen gelte der besondere Dank von Bürgermeister Martin Birner (CSU) bei seiner Eröffnungsrede. Sein Gruß galt ebenso der stellvertretenden Landrätin Birgit Höcherl (CSU) wie einer Reihe von Amts- und Behördenleitern. Ein Lob richtete er gleich zu Beginn an die örtlichen Vereine für ihre Bereitschaft zur Mitgestaltung und die auswärtigen Fieranten. Einen ähnliche Ansturm wie der Freitag erlebte auch der Samstag.







