Kommentar: Regensburger Klimademos am Advents-Samstag sind existenzgefährdend

Natürlich ist die Demonstrationsfreiheit ein hohes Gut. Aber der Philosoph Immanuel Kant wusste: Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt.
Es ist unfassbar, dass sich Klimaaktivisten dazu aufschwingen, dem Handel in der Regensburger Altstadt massiv zu schaden. Die drohende Kulisse des Streiks wird viele davon abhalten, in die Stadt zu kommen. Dieses Wochenende aber ist eines der umsatzstärksten des Jahres. Die Demonstranten mögen sich für eine gute Sache einsetzen. Doch der ohnehin gebeutelte Handelsstandort erlebt dieses Debakel nur, weil in Behörden niemand den Mut hat, Nein zu sagen: Nein zu diesem Ort der Demonstration.
Besonders idiotisch: Auch der Busverkehr wird von den Demonstranten, die man besser Querulanten nennen sollte, blockiert. Jene, die jeden Tag aufstehen, um unseren Wohlstand zu erarbeiten, müssen sich von dieser Art des Klimaprotests veräppelt fühlen.