Neue Details zum SEK-Einsatz in Bruck: Festgenommener besaß mehrere Waffen

Von Martin Kellermeier · 6. Dezember 2024 um 12:32

Nach dem aufsehenerregenden Einsatz von Spezialkräften der Polizei in Bruck sind die Ermittler einen Schritt weiter. Der 42-Jährige, der am 29. November festgenommen werden konnte, war im Besitz mehrerer Waffen.

Wie berichtet, hatte das Spezialeinsatzkommando (SEK) am vergangenen Freitagabend im Bereich der Bahnhofstraße in Bruck operiert. Der Einsatz der Beamten war erfolgreich. Die schwer bewaffneten Polizisten konnten einen 42-Jährigen festnehmen. Der Mann, der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben soll, kam anschließend in eine Fachklinik.

Die Ermittlungen der Polizei laufen

Kurz nach Bekanntwerden des Einsatzes hieß es, dass wohl auch Schüsse gefallen sein sollen. Ob dies tatsächlich der Fall war, ist aber weiter unklar. Laut Polizeisprecherin Corinna Wild würden hierzu noch Abklärungen laufen.

Fest steht dagegen, dass der 42-Jährige Zugang zu mehreren Waffen hatte. Laut Polizei soll es sich dabei in jedem Fall um ein Luftgewehr und eine Schreckschusswaffe handeln. Auch im Keller des Wohnhauses wurden die Beamten fündig. Ein Spürhund hatte dort einen granatenähnlichen Gegenstand entdeckt. Dieser entpuppte sich jedoch als harmlos.

Ob dem 42-Jährigen nach dem Vorfall ein Tatvorwurf gemacht werden kann, ist noch offen. Dies müssten die weiteren Ermittlungen zeigen, erklärte Polizeihauptkommissarin Wild.