Großprotest am Samstag in Regensburg: Es droht ein Verkehrschaos – muss umgeleitet werden?

Noch ist unklar, welche Dimensionen der Großprotest der Letzten Generation am Dachauplatz in Regensburg am Samstag tatsächlich haben wird. Die Stadtwerke wappnen sich allerdings bereits.
Sprecher Martin Gottschalk teilt auf Anfrage mit, dass man auf die jeweilige Verkehrssituation reagieren müsse, bevor Busse umgeleitet werden. „Je nachdem, wie die Verkehrslage insgesamt ist, werden die Busse umgeleitet.“
Großprotest am Samstag in Regensburg: Auswirkungen nicht vorhersehbar
Grundsätzlich sei nicht genau vorhersehbar, welche Auswirkungen die Demonstration am Samstag haben werde, betont Gottschalk. Um die Fahrgäste auf dem Laufenden zu halten, wolle man die Videoanzeigen an den Haltestellen intensiv nutzen. Die aktuellen Entwicklungen sollen dort ständig dargestellt werden. „Auch die jeweiligen Abfahrtszeiten werden hier ständig aktualisiert.“ Man bedauere die Unwägbarkeiten, die mit dem kommenden Samstag zu tun haben und bitte um Verständnis, sollte es zu Verspätungen oder größerem Umleitungsverkehr kommen.
Bei der Stadt Regensburg wurde die Demonstration der Klimaaktivisten nach wie vor nicht angemeldet, betonte eine Sprecherin gestern erneut. Für mögliche Umleitungen sei die Polizei zuständig. Ein Sprecher des Präsidiums hatte vor einigen Tagen angekündigt, dass die Beamten vor Ort auf die Situation reagieren werden.Erfahrungsgemäß ist bei solchen Protesten allerdings von massiven Auswirkungen auf den Verkehr auszugehen – beispielsweise auch auf das Parkhaus am Dachauplatz. Stadtwerke-Sprecher Gottschalk betont, dass dieses grundsätzlich offen bleiben soll. Dem dürfte der Großprotest der Klimaaktivisten allerdings einen Strich durch die Rechnung machen. Diese demonstrierten zuletzt Anfang September auf dem Dachauplatz, damals wurde das Parkhaus, immerhin das größte seiner Art in der Altstadt, zumindest zeitweise geschlossen. Autos konnten allerdings zum Teil herausfahren.
„Widerständiger Weihnachtsmarkt“ in Regensburg: Protest will auf Klimakatastrophe aufmerksam machen
Wie sich das am Samstag gestalten wird, bleibt abzuwarten. Der Protest der Letzten Generation beginnt um 12 Uhr. Die Klimaaktivisten veranstalten einen „widerständigen Weihnachtsmarkt“ um auf die rasant fortschreitende globale Erderwärmung aufmerksam zu machen. Der Protest soll den Aktivisten zufolge bis in die Abendstunden andauern.