VOX-Sendung „First Dates“: Burglengenfelder Askin Ergül suchte die Liebe im Fernsehen

Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Das dachte sich auch Askin Ergül aus Burglengenfeld (Landkreis Schwandorf). Der 52-Jährige suchte kürzlich bei der VOX-Sendung „First Dates – Ein Tisch für zwei“ nach einer Frau, die bei ihm für Schmetterlinge im Bauch sorgt.
Dem ein oder anderen Sportbegeisterten wird Askin Ergül ein Begriff sein. Der leidenschaftliche Fußballer hat im Landkreis schon viele Trainerstationen hinter sich. Er coachte bislang unter anderem den FC Maxhütte-Haidhof, die FT Eintracht Schwandorf, den TSV Dieterskirchen, den SC Katzdorf II, den SV Leonberg sowie die Damenmannschaft des FC OVI-Teunz. Seit dieser Saison steht er beim A-Klassisten SC Kreith/Pittersberg an der Seitenlinie.
Burglengenfelder ließ sich von Star-Koch Roland Trettl verkuppeln
Am Mittwoch war Ergül nun im TV zu sehen. Bei der von Fernsehkoch Roland Trettl moderierten Sendung „First Dates – ein Tisch für zwei“ ließ er sich mit Krankenpflegerin Tanja aus Gerolzhofen bei Schweinfurt kulinarisch verwöhnen. Der begeisterte Fußballer staunte nicht schlecht, als die 49-Jährige das Restaurant betrat. Ihre blonden Locken stachen dem Burglengenfelder sofort ins Auge. „Mein erster Gedanke war: Ein ganz anderer Typ, wie ich ihn mir bildlich vorgestellt habe“, gab Ergül in einer der regelmäßigen Intervieweinblendungen zu. Denn er favorisiere bei Frauen vor allem kurze Haare.
Doch der Fernsehzuschauer konnte beobachten, dass beide sofort Blicke austauschten und sich anlachten. Das Eis war dann schnell gebrochen. Bei einem Drink an der Bar tauschten sich beide über Wohnort und Hobbys aus. Die ersten Gemeinsamkeiten ließen nicht lange auf sich warten. Beide stammen aus Bayern, beide sind fußballbegeistert. „Als Sechser im Lotto“ bezeichnete Askin das erste Gespräch.
Und auch Tanja war offensichtlich angetan. „Neben mir saß eigentlich ein fremder Mensch, aber mein Gefühl sagte mir, dass ich neugierig war auf ihn und viele Fragen stellen wollte. Man hat einfach gemerkt, dass man sich gut unterhalten kann“, sagte sie.
Bei Teilnehmerin Tanja kamen erste Zweifel auf
Auch am Tisch gaben die beiden ein harmonisches Bild ab. Die Gespräche gingen nicht aus, immer wieder wurde herzlich gelacht. Roland Trettl servierte Ziegenkäse und Backhendl, danach zogen sich die beiden Kandidaten in die Fotobox zurück. Wenig später hielten die zwei Schnappschüsse als Erinnerung in ihren Händen.
„Wie findest Du das Date bisher?“, wollte Tanja wissen. „Lustig und interessant“, sagte Askin. Sein Gegenüber nickte. Doch bei der Unterfränkin kamen zeitgleich Zweifel auf. „Wir würden uns, glaube ich, gut verstehen und könnten uns noch ein paar Mal treffen, aber Schmetterlinge hatte ich nicht. Das ist die erste Intuition, aber vielleicht bin ich einfach nur zu ängstlich“, sagte sie im Interview. Zurück am Tisch ließen sich beide noch einen Verdauungsschnaps schmecken. Im Stile eines Gentleman übernahm der Burglengenfelder die Rechnung. „Beim zweiten Date darfst Du dann zahlen“, sagte Askin mit einem Lachen.
Doch dazu sollte es nicht kommen. Bei der alles entscheidenden Frage: „Wiedersehen oder nicht?“ gingen die Meinungen auseinander. Während Askin sich über ein zweites Date gefreut hätte, lehnte Tanja ab. „Ich habe auf ein Bauchgefühl gehofft, aber da kam nichts“, sagte die 49-Jährige. Der A-Klassen-Trainer nahm es, wie könnte es anderes sein, sportlich. „Kein Problem“, antwortete Askin.
Fernsehproduktion bereitete Askin Ergül viel Freude
Auch wenn es am Ende nicht sein sollte, habe die Fernsehproduktion sehr viel Spaß gemacht, wie der Burglengenfelder am Donnerstagabend auf Nachfrage am Telefon erzählt. Er habe mehrere Monate auf die Ausstrahlung gewartet. Am Mittwoch war es dann so weit. „Es ist total komisch, sich selbst im Fernsehen zu sehen. Auch die eigene Stimme kommt ganz anders rüber“, sagte er.
Und er habe wieder gemerkt, dass er selbst sein größter Kritiker sei. „Viele haben mein Hemd in der Sendung gelobt, ich dachte mir, es hätte ruhig eine Nummer größer sein können“, meint Ergül mit einem Schmunzeln. Viele hätten ihn bereits auf seinen Fernsehauftritt angesprochen. „Ich hatte erst ein bisschen Sorge, dass mich vor allem mein männlicher Bekanntenkreis in der Luft zerreißt. Aber es gab nur positive Resonanzen“, erzählt der 52-Jährige. Auch seine damalige Verabredung Tanja habe ihm nochmal geschrieben und sich für das nette Date bedankt.
Eine neue Partnerin an seiner Seite hat Askin Ergül aber auch heute noch nicht. „Bisher hat sich nichts gegeben. Aber ich lasse das auf mich zukommen. Wenn es passiert, dann passierts.“