AfD und Wagenknecht-Partei legen Schnellstart hin: In Regensburg hängen die ersten Wahlplakate

Die Bundestagswahl wirft ihre Schatten voraus: Seit einigen Tagen hängen die ersten Wahlplakate entlang der Straßen in Regensburg.
Der Startschuss für die Wahlwerbung fiel am Samstag – also exakt drei Monate vor der Wahl. Das teilte Stadtsprecherin Juliane von Roenne-Styra auf Anfrage mit. Der Planungsausschuss des Stadtrats hat sich 2023 auf diesen Zeitrahmen festgelegt. Die Sprecherin teilt weiter mit, dass alle Parteien, die bereits plakatiert haben, eine Sondernutzungserlaubnis besitzen. Innerhalb der Altstadt und Stadtamhof dürfen – wie in jedem Wahlkampf – keine Plakate hängen.
Auffällig: Bislang dominieren an den großen Ausfallstraßen insbesondere zwei Parteien: Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) und die Alternative für Deutschland (AfD). Das bestätigt auch von Roenne-Styra. Als erstes habe die Wagenknecht-Partei plakatiert, dann die AfD. Es ist davon auszugehen, dass die weiteren Parteien zeitnah folgen. Die vorgezogene Bundestagswahl dürfte die Parteien allerdings vor logistische Schwierigkeiten stellen.
Wahlplakate in Regensburg: Eine Woche nach der Bundestagswahl müssen sie weg sein
Während die Plakate vor der Wahl drei Monate lang hängen dürfen, muss es danach schneller gehen: Binnen einer Woche müssen alle Plakate ohne Rückstände entfernt werden. Andernfalls drohen Bußgelder.