Feinschmecker-Magazin kürt beste Cafés Deutschlands: Auf der Liste stehen auch vier Regensburger

Von Marion Neumann · 4. Dezember 2024 um 18:55

Deutschlandweit zu den besten Cafés und Röstereien 2025 gehören vier Regensburger Betriebe. Mit Kaffee, Kuchen und Pralinen konnten sie das Gourmet-Magazin Der Feinschmecker überzeugen. Die Freude bei den Inhabern ist groß.

Dass das Anna liebt Brot und Kaffee zu den 500 besten Cafés und Röstereien Deutschlands für das Jahr 2025 gewählt worden ist, hat Karl von Jena erst von seinen Gästen erfahren. „Plötzlich kamen Glückwünsche“, sagt der Geschäftsführer, der das Café in der Gesandtenstraße mit seiner Frau Martina betreibt.

„Das ist natürlich eine Riesen-Auszeichnung“

Zum dritten Mal ist das Anna, das es auch in den Arcaden und in Straubing gibt, damit von Der Feinschmecker ausgezeichnet worden. Gelobt hat das Gourmet-Magazin, das bundesweit nach „dem besten frisch gerösteten Kaffee, Kuchenklassikern und prachtvollen Torten“ gesucht hat, Getränke wie die heiße belgische Schokolade, Kuchen wie die Obsttorte mit Mandelblättchen sowie die Natursauerteigbrote aus dem Holzofen. „Das ist natürlich eine Riesen-Auszeichnung“, sagt von Jena. Ein großes Dankeschön gehe dafür an sein Team. „Ohne die würden wir so etwas nicht erreichen.“

Kuchenbar in Regensburg: Schokoladenkuchen ist der Renner

Auch die Kuchenbar Am Protzenweiher in Stadtamhof hat es in die Liste geschafft. „Das ist definitiv eine Erwähnung, über die man sich sehr freut“, sagt Inhaber Thomas Winter. Sein Café ist ebenfalls zum dritten Mal dabei. „Die Tests finden anonym statt“, sagt er, „wir erfahren erst nach der Auswahl davon“. Beeindruckt hat die Café-Tester die große Auswahl der hausgemachten Torten und Kuchen. Wiederkommen müsse man vor allem wegen des Double-Choc Mississippi Mud Pies mit Schokosahne und Schokoboden, heißt es. „Das ist wirklich ein Kuchen, den wir immer da haben müssen. Sonst sind die Leute enttäuscht“, sagt Winter.

Köstliche Pralinen im Café Prinzess

Ein Traditionshaus – nichts anderes als Deutschlands ältestes Kaffeehaus seit 1686 – findet mit dem Café Prinzess am Rathausplatz Erwähnung im Feinschmecker. In dem „süßen Paradies“ müsse man nicht nur die Barbara-Blomberg-Haustorte, sondern auch die handgefertigten Pralinen des Hauses probieren, so die Empfehlung. „Wir sind schon häufiger im Feinschmecker erwähnt worden – doch es freut uns immer noch genauso wie beim ersten Mal“, sagt Jacqueline Ashauer, die Teil der Inhaberfamilie Giebelen ist. Sie setze darauf, den Leuten „nicht den schnellen Coffee To Go“, sondern die Kaffeehauskultur aufrechterhalten. „Die Leute sollen dem Alltag damit ein Stück weit entfliehen.“

Beste Bohnen aus der Rösterei Rehorik

Ebenfalls nicht zum ersten Mal hat es auch die Rösterei Rehorik in den Gourmet-Guide geschafft. Neben einem Besuch im Stammhaus Am Brixener Hof sei die neue Rösterei in der Straubinger Straße die richtige Adresse für Kaffeeequipment, Frühstück, Mittagssnacks und feine Kuchen. „Der Feinschmecker ist in der Kulinarik-Szene das wichtigste Magazin. Darin vorzukommen, ist definitiv etwas besonderes“, freut sich Julian Heilmann, Leiter für Vertrieb und Marketing. Wer an einem der Kaffee-Seminare, die im Feinschmecker ebenfalls genannt werden, teilnehmen möchte, muss allerdings schnell sein. „Die Termine für unsere Seminare und Barista-Kurse sind sehr schnell ausgebucht.“

Jacqueline Ashauer mit den Pralinen vom Café Prinzess. Foto: Neumann
Karl von Jena vom Anna liebt Brot und Kaffee freut sich über die Auszeichnung. Foto: Neumann
Der Kaffee von Heiko Rehorik überzeugte. Foto: Simon Gehr
Dabei ist auch die Kuchenbar von Thomas Winter. Foto: Winter