Bis Heiligabend: Am Regensburger Bahnhof gilt ab Montag ein striktes Waffenverbot

Am Regensburger Bahnhof herrscht ab Montag Waffenverbot. Das hat die Bundespolizei am Freitag mitgeteilt. Das Verbot gilt bis Heiligabend.
Verboten sind nun gefährliche Werkzeuge, Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie Messer aller Art. Das Mitführen der Gegenstände ist im gesamten Bahnhofsbereich untersagt. Dieses Verbot soll die Sicherheit der Reisenden in der Vorweihnachtszeit gewährleisten. Kurz vor den Feiertagen sind üblicherweise mehr Menschen als üblich in Zügen unterwegs. Das Verbot soll Gewaltstraftaten verhindern sowie Reisende und Polizisten schützen.
Waffenverbot am Regensburger Bahnhof: Bundespolizei will Verbot überwachen
Die Bundespolizei kündigt an, dieses Verbot zu überwachen. Beamte können Waffen sicherstellen. Es drohen Straf- und Ordnungswidrigkeitsverfahren. Weitere Folgen können zudem ein Platzverweis oder ein Bahnhofsverbot sein.
Der Bahnhof ist ein Kriminalitätsschwerpunkt in Regensburg. Wie kürzlich berichtet, ist die Zahl der Straftaten dort von 2019 und 2023 um 165 Prozent gestiegen. Das Innenministerium plant eine Sicherheitsoffensive. Dabei steht im Raum, dass mehr Polizisten am Regensburger Bahnhof eingesetzt werden. Bis Weihnachten will das Ministerium konkrete Maßnahmen präsentieren.