Neues Café am Regensburger Watmarkt: Benita Osterholt eröffnet die „Bar.bar.a“

Von Philip Hell · 13. November 2024 um 17:00

Frischer Gastro-Wind am Watmarkt in Regensburg: Benita Osterholt hat diese Woche das Bar.bar.a eröffnet, eine Café- und Weinbar.

Sie habe schon lange den Traum gehabt, sich in der Gastro selbstständig zu machen, sagt Osterholt zur MZ. Eigentlich ist sie studierte Kunsthistorikerin, irgendwann sei sie dann aber vollständig in die Gastronomie gewechselt. Nach Stationen im Heuport, bei Anna liebt Brot und Kaffee und bei Dean and David entschied sie sich nun für den Schritt in die Selbstständigkeit. „Ich habe mir viele Läden angeschaut. Mir war wichtig, dass mir die Räumlichkeiten und die Lage wirklich zusagen.“ Im Juni sah sie sich den Laden am Watmarkt 7 an und wusste: Das ist es! „Der ist total charmant.“ Seit sie im Juni den Laden erstmals anschaute, habe sich in diesem Eck der Altstadt viel getan, sagt Osterholt. Direkt gegenüber haben die Besitzer der Barock-Bar ein Geschäft für Bar-Tools eröffnet. Im August ist die neue Galerie Panta Rhei an den Start gegangen.

Neues Café am Regensburger Watmarkt: Betreiberin schwärmt vom Leben in der Gastronomie

Vor ihrer Gastro-Zeit arbeitete sie in einer Kunstgalerie. „Das muss man sich so vorstellen: Es regnet und die Tür geht nicht auf. Dann sitzt man einfach da und macht seine Sachen.“ Auf Dauer sei ihr das zu eintönig geworden. „In der Gastronomie hat man immer Leute um sich herum.“ Es erfülle sie, täglich Menschen glücklich zu machen.

Das Café besteht aus zwei Räumen. In einem davon verkauft Osterholts Partner Jörg Andreas Heilmair verschiedene Weine – nicht nur an Bar.bar.a-Gäste. Die Betreiberin bezeichnet ihr Konzept als Ganztagesgastro. „Morgens kann man mit einem Kaffee und einem Croissant in den Tag starten, mittags haben wir immer warme Küche und den ganzen Tag gibt es Tramezzini, belegte Brote und Kuchen.“ Abends werde es ein wenig „italo- und frankophil“, sagt Osterholt. „Wurst und Käse oder Oliven – alles, was zum Wein dazu passt.“ Geöffnet hat das Café sieben Tage die Woche. Von 8 Uhr bis 22 Uhr, am Wochenende etwas länger und am Sonntag sperrt Osterholt etwas später auf.

Café am Watmarkt: Warum die Bar.bar.a heißt, wie sie heißt

Eine Frage bleibt aber noch: Betreiberin Osterholt heißt Benita – wie kommt man da auf Bar.bar.a? „Das ist mein zweiter Vorname. Meine Mutter heißt so, meine Oma heißt so und auch meine Urgroßmutter heißt so. Und die hatte als einzige in der ganzen Familie etwas mit Gastro am Hut.“ Ihre Vorfahrin habe mehrere Gasthöfe geführt. Nun tritt ihre Ur-Enkelin – etwas spät, aber immerhin – in ihre Fußstapfen.