Kult-Imbiss kommt nach Regensburg: Karls Leberkas expandiert von Landshut in die Domstadt

Die Idee ist so einfach wie genial: Leberkäs statt Döner für Nachtschwärmer. Tobias Götz und sein Team verkaufen das bayerische Kulturgut seit einigen Jahren an das Landshuter Partyvolk – inzwischen sind sie längst Kult. Bald geht Götz auch in Regensburg an den Start.
Er habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, in die Domstadt zu kommen, sagt Götz zur MZ. Nun habe er dafür den passenden Mann – und die passende Immobilie. Die Regensburger Filiale von Karls Leberkas wird am Bismarckplatz 9 eröffnen. Dort, wo in diesem Sommer die Bar Sprizza das Partyvolk mit Aperol versorgte. Die Örtlichkeit sei vielversprechend, sagt Götz. Schließlich hätten er und sein Team viel vor. „Wenn wir uns nach Regensburg trauen, dann machen wir es gscheid.“ Vor vier Jahren eröffnete schon einmal eine Filiale in der Domstadt – kaum waren die ersten Leberkäs-Semmeln verkauft, kam Corona.
Karls Leberkas: Kult in Landshut – Eröffnung in Regensburg
In Landshut hat der Laden bereits Kultstatus, an den Wochenenden pilgern hunderte hungrige Nachtschwärmer in die Landgasse. Die Vision von Götz war es, ein bodenständiges, normales Produkt zu verkaufen. „Und was ist bodenständiger als Leberkas?“ Wichtig sei ihm ein freundschaftliches Verhältnis zu den Kunden, sagt Götz. „Wenn einer mal nicht zahlen kann, zahlt er halt am nächsten Wochenende. Unsere Erfahrung zeigt: Sie kommen alle wieder und zahlen.“
Der Laden in Regensburg soll im Frühjahr öffnen. Im Gegensatz zum Geschäft in Landshut soll die Filiale in der Domstadt auch am Mittwoch Leberkäs verkaufen. „Ein Mittwoch in Regensburg ist schließlich was anderes als ein Mittwoch in Landshut.“ Außerdem soll das Geschäft wahrscheinlich etwas früher öffnen und es gibt Überlegungen, auch während des Marktes am Bismarckplatz Leberkäs-Semmeln zu verkaufen. Nun geht es erst mal darum, alle Details zu klären, sagt Götz und betont: „Wir sind alle heiß.“