Polizei Furth im Wald kontrollierte auf der B20: Raser fuhr mit 169 km/h bei Tempo 100

Die Polizeiinspektion Furth im Wald beteiligte sich am Donnerstag am 8. oberpfalzweiten Kontrolltag. Auf der Bundesstraße B 20 wurde auf Höhe Arnschwang in Fahrtrichtung Furth im Wald eine Geschwindigkeitsmessstelle errichtet. 30 Fahrer müssen mit einem Eintrag im Fahreignungsregister des Kraftfahrtbundesamtes rechnen. Ein Mann war bei erlaubten 100 km/h mit 169 gemessen worden.
Mit einem Laserhandmessgerät wurden die Verkehrsteilnehmer gemessen und bei wesentlicher Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h an der Abfahrt Furth im Wald-Süd angehalten.
Ziel der Aktion war es nicht, so beschreibt es die Polizei, möglichst viele Verkehrsverstöße zu erwischen. Vielmehr sollte bei den Verkehrsteilnehmern ein höheres Bewusstsein für die Gefahren und Risiken von überhöhter oder nicht angepasster Geschwindigkeit geschaffen werden. Nur so könne eine Akzeptanz zur Einhaltung der vorgegebenen Geschwindigkeiten und somit eine erhöhte Verkehrssicherheit für alle erreicht werden. Im Straßenverkehr entscheide die Geschwindigkeit über Leben und Tod, und jeder Einzelne trage für sich und andere Verantwortung.
Ergebnis der Polizei Furth im Wald: Die Messstelle auf der Bundesstraße B 20 wurde in der Zeit von 12 bis 17 Uhr betrieben. Insgesamt wurden 30 Verkehrsteilnehmer erwischt, bei denen die Geschwindigkeitsüberschreitung so groß war, dass sie mit einem Eintrag im Fahreignungsregister des Kraftfahrtbundesamtes rechnen müssen. So auch bei einem 36-jährigen tschechischen Staatsangehörigen, der mit gemessenen 169 km/h als Schnellster unterwegs war. Auf den Mann kommt zudem ein Bußgeld in Höhe von 1200 Euro zu.
An der Kontrollstelle wurde die Polizeiinspektion Furth im Wald von Beamten der tschechischen Polizei unterstützt.
Fazit der Polizeiinspektion Furth im Wald: Das Ergebnis zeige, das regelkonformes Verhalten oft nur durch entsprechende Kontrollen und durch konsequente Verfolgung der erheblichen Geschwindigkeitsverstöße erreicht werden könne. Die Polizei Furth im Wald werde deshalb die Geschwindigkeitsüberwachungen in ihrem Dienstbereich weiterhin forcieren. Der Schwerpunkt liege hier auf Landstraßen, aber insbesondere auch auf der Bundesstraße B 20, denn dort sei die Gefahr von Unfällen aufgrund überhöhter oder nicht angepasster Geschwindigkeit am größten. „Wenn es hier kracht, dann sind die Folgen meist dramatisch für alle Beteiligten.“