Ehrenzeichen an Feuerwehrler verliehen: Langjährige Aktive in der Stadthalle Maxhütte-Haidhof ausgezeichnet

Von Norbert Wanner · 19. Oktober 2024 um 05:00

Die Ehrung aktiver Feuerwehrdienstleistender für ihre langen Jahre im Einsatz zum Schutz der Bevölkerung lockte viele Besucher in die Stadthalle in Maxhütte. Fast 40 Männer und Frauen waren es, die das Ehrenzeichen des Freistaates Bayern, in seinen verschiedenen Klassen für 25, 40 und sogar 50 Jahre Dienst erhielten.

„Ein voller Saal, das heißt viele besondere Gäste sind da“, sagte Landrat Thomas Ebeling (CSU). Am Anfang begrüßte Ebeling eine lange Reihe von Ehrengästen. Die Bürgermeister aus Bruck, Teublitz, Burglengenfeld und aus Nittenau waren zu der Veranstaltung gekommen. Der Bürgermeister von Maxhütte-Haidhof Rudolf Seidl (UWM) fehlte wegen einer Erkrankung. Er wurde von Karl-Peter Würstl, Geschäftsleiter der Stadt Maxhütte-Haidhof vertreten.

Aktive opfern Freizeit

Für die Feuerwehr sind Kreisbrandrat Christian Demleitner, Kreisbrandinspektor Thomas Schmidt und die Kreisbrandmeister der Wehren. In seiner Ansprache betonte der Landrat, dass es ihm wichtig sei, die Ehrenzeichen selbst auszuhändigen, weshalb die Schaffung eines Ehrenabends das richtige Prozedere gewesen sein. „Es ist mir ein großes Anliegen denen zu danken, die im aktiven Dienst ihre Freizeit opfern.“

Es sei nicht nur damit getan in den Einsatz zu gehen. Der Dienst verlange auch viel Vorbereitung, Übungen und Nachbereitung. „Sie opfern alle sehr viel Freizeit“, betonte der Landrat. Das Ehrenzeichen sei daher nur ein „ganz kleines, aber sehr verdientes Dankeschön.“ Würde man nur, für die im Raum versammelten, die Jahre im Dienst addieren und für die geleisteten Stunden den Mindestlohn ansetzen, „könnte das kein Mensch bezahlen“.

Wertschätzung des Ehrenamts

Anschließend übernahm Kreisbrandinspektor Thomas Schmidt als Moderator das Wort. Nach dem Ehrungsblock folgte das Grußwort des Kreisbrandrats. Der Abend zeige die Wertschätzung, die der Landkreis den Aktiven entgegenbringe. Denn Ihnen zu danken sei „das Wichtigste und dafür ist diese Feierstunde da“.

Sicherheit sei nicht selbstverständlich, ein Satz, den der Kreisbrandinspektor gern benutze. Doch in der „Zeit, in der wir uns bewegen“ gewinne die Aussage „immer mehr an Bedeutung“.

Kreisbrandrat Christian Demleitner erinnerte an die Familien, Partner, Arbeitgeber, die es erst ermöglichten, dass das Feuerwehrehrenamt für die Allgemeinheit geleistet werden könne. Auch dafür gelte es zu danken. Mit Blick auf die Geehrten sagte der Kreisbrandmeister, dass sichtbar geworden sei, dass jeder Einzelne in vielfältiger Weise seinen Dienst geleistet habe – nicht nur im Einsatz, sondern auch als Führungskraft oder im Feuerwehrverein.

Ihm folgte abschließend der Geschäftsleiter der Stadt Maxhütte-Haidhof Karl-Peter Würstl, der selbst erst vor zwei Jahren für 40 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet wurde. Würstl freute sich im Kreis von Kameraden zu sein.

Dienst in jungen Jahren

„Die Stadt hat großen Respekt vor den Frauen und Männern unserer Freiwilligen Feuerwehren. In unseren Feuerwehren waren und sind starke Persönlichkeiten tätig gewesen. Sie haben gelernt Verantwortung zu tragen und sind mit großem Engagement für die Sicherheit der Mitbürger tätig.“

Die Stadt bedanke sich auch in Namen der anwesenden Bürgermeister für die hervorragende Arbeit bei ihrer Ortsfeuerwehr. Das Ehrenamt sei eine Säule der Gesellschaft, so Würstl. Feuerwehren seien dazu ein guter Platz für die Jugend. Die Geehrten des Abends hätten bereits in jungen Jahren das verantwortungsvolle Ehrenamt übernommen.