Das Schlammloch war der Renner: 105 junge Flitzer bei der Fahrradrallye in Barbing

Die Fahrradrallye in Barbing hat sich über eine lange Zeit bewährt und wurde heuer zum 25. Mal vom Arbeitskreis Jugend und Familie ausgerichtet. Die Kinder und ihre Eltern waren ausgerüstet für die Teilnahme.
Ein Fahrradhelm war Pflicht und die Kinder bis zur zweiten Klasse durften nur mit einer Begleitperson an den Start gehen. Teils waren die Mütter und Väter ebenfalls mit dem Fahrrad gekommen, um ihre Kleinen zu begleiten, aber einige hatten sich auch entschlossen, die Strecke im Laufen zu absolvieren und ab und an gingen auch die Mamas mit dem Kinderwagen mit auf die Strecke.
Frischer Matschnachschub
Die Anmeldung war ab 13 Uhr möglich und es wurden die Teilnehmer immer in Gruppen zeitversetzt auf den Weg geschickt. Start und Ziel waren wieder beim Sportplatz und auch die anschließende Siegerehrung fand dort statt. Heuer gingen 105 Teilnehmer in den Altersgruppen an den Start. Neben dem Radfahren gab es an den verschiedenen Stationen Aufgaben: Torwandschießen, Gemüse und Früchte erraten, Dosen werfen, verschiedene Musikinstrumente erkennen, Säckchen werfen, Zielwerfen, über eine Wippe oder einen Slalomparcours fahren.
Das Schlammloch zu durchqueren, ist immer wieder ein Highlight für Klein und Groß. Wer sich nicht gleich mit vollem Karacho traute, wurde von der FF Jugend unterstützt, legte die Füße auf den Rahmen und wurde schnell durch geschoben. Zwischendurch wurden die beiden Schlammkuhlen auch immer wieder neu geflutet.
Spaß stand im Vordergrund
Ella und Sophie von der FF Jugend erinnern sich, als sie selber noch mit radelten. „Da war das Schlammloch schon immer der Renner und es ist auch so geblieben“, erzählten sie und halfen gleich wieder einem Teilnehmer durch den Matsch. Nadine Janker, ergänzte lachend: „Anton ist schon auf der ganzen Strecke durch jede Pfütze geradelt“.
Der Spaß und die Freude standen dabei im Vordergrund. Auch die Verzögerungen an den Stationen hatten ihr Positives: Die Teilnehmer, sowohl die Erwachsenen als auch die Kinder, kamen ins Gespräch und lernten sich kennen. Wie immer hatten die Barbinger Vereine, Feuerwehr, TV, OGV, Schützen, KRK, Musikverein, Förderverein JMS und die Ministranten wieder die einzelnen Stationen mit übernommen und mit ihren Mitgliedern betreut. Die Verpflegungsstation am Sportplatz, an der sich die Vereine abwechseln, hat der Musikverein übernommen.
Daniel Jelinek nahm zum ersten mal mit seiner vierjährigen Tochter an der Fahrradrallye teil und begleitete sie im Laufschritt. Sandor Horangi war mit seinem Sohn ebenfalls zum ersten Mal dabei. „Es ist Bewegung an der frischen Luft mit dabei und wir sind auch so gerne mit Rad rund um Friesheim unterwegs“, erzählte er.
„Wir sind aus Barbing, freuen uns, das die beiden Kinder jetzt soweit sind und wir alle vier mitfahren können“, beschrieb es Daniel Guemera. Die Kinder waren schon gut vorbereitet für die Fahrt durchs Schlammloch. Matschhose und Gummistifel, waren sozusagen Grundausrüstung für die Rallye. Jürgen Klingshirn hatte die Fahrradralley zuletzt mitorganisiert und die Aufgabe an Daniela Klotz abgeben. Jetzt unterstützt er ndas Team.
Christian Schindlbeck, er ist seit Anfang an beim Team der jährlich stattfindenden Fahrradrallye dabei, findet es super wie die Vereine in Barbing zusammen arbeiten. Er war mit seinen Kindern dabei, Mittlerweile sind die Helfer. „Wir haben Kälte bis traumhaft schönes Wetter, da sind wir mit dem T-Shirt dagestanden, schon alles erlebt “, beschrieb er.


