Jacken, Stiefel und Grabgestecke waren gefragt: Kalter Kirta Markt lockte Besucher nach Cham

Kaum hatte der Regen aufgehört, kamen am Sonntag auch schon die Besucher zum Kalten Kirta Markt nach Cham. So viele Fieranten wie die Jahre vorher waren es dieses Mal nicht. Trotzdem hatten die Besucher eine große Auswahl an Allerheiligengestecken, Dekoartikel, Mützen, Hüten und Handschuhen. Und auch für den Hunger war einiges geboten.
In den Geschäften waren Winterjacken und -mäntel, warme Winterstiefel, aber auch die neueste Herbstmode sehr gefragt. Lässig und ziemlich sportlich sieht es da in den Regalen aus. Eine ältere Frau probierte eine Hose und hatte sie, so schnell sie sie angezogen hatte, auch wieder ausgezogen. Diese weiten Beine gefielen ihr so gar nicht. Ihr Mann kam gerade um die Ecke und zeigte ihr ganz stolz seine neue Errungenschaft: ein roter Feinstrickpulli. Die Frau zog die Augenbrauen hoch. Ihr Kommentar: „Wenn du meinst, du musst einen auf jugendlich machen“.
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Bei Gesprächen konnte man heraushören, dass sehr viele Kirtabesucher den verkaufsoffenen Sonntag dazu nutzten, um nach Cham zu fahren. Straubing, Regensburg, Deggendorf und sogar aus München trafen wir Leute an, die sich sehr positiv über das Angebot in der Kreisstadt äußerten.
Im Stilhaus bei Max Schierer konnte man sich über Renovierungen aller informieren. In vielen Geschäften in und um Cham wurde an diesem verkaufsoffenen Sonntag auch mit Aktionen gelockt. Da am Nachmittag dann auch noch die Sonne durch die Wolken schien, drängten sich die Besucher durch die Fierantenstände.







