Standbetreiber haben beim Rötzer Christkindlmarkt viel zu bieten – Unmut über Essensbude vor Eingang

Wie jedes Jahr am ersten Adventssamstag, heuer ist das der 30. November, wird der Rötzer Christkindlmarkt seine Pforten öffnen. Dazu fand am Mittwochabend ein Termin zur Abstimmung der teilnehmenden Vereine, Gruppierungen und Geschäfte statt.
Bürgermeister Stefan Spindler freute sich über das große Interesse. Der Markt finde wie in den Vorjahren am Spitalplatz statt. Aufgebaut werde am Freitag, bei großen Ständen werde das zum Teil schon am Donnerstag geschehen. Hier war es Spindler wichtig, dass das Gespräch mit den Anwohnern gesucht werde, die an diesen Tagen Einschränkungen auf sich nehmen müssen, um den Ablauf für alle Beteiligten so reibungslos wie möglich zu gestalten.
Christkind mehr in den Blick
Wie im Vorjahr startet der Budenbetrieb bereits um 10 Uhr. Die offizielle Eröffnung durch das Christkind ist um 11 Uhr geplant. Nachdem die Möglichkeit, sich in einer Fotobox mit dem Christkind ablichten zu lassen, im vergangenen Jahr nur vereinzelt angenommen worden war, wird heuer ein erneuter Anlauf gestartet. Es gibt auch wieder die Möglichkeit, ihm Briefe zu schreiben und sie abzugeben.
Die Anwesenden regten an, das Christkind insgesamt besser am Markt zu präsentieren – sei es in einem gemütlichen Unterstand oder auch durch einen weiteren Auftritt am Nachmittag. In den vergangenen Jahren sei das Christkind oft etwas im Schatten des Nikolauses gestanden, so die Meinung einiger Teilnehmer. Viele Kinder würden es eher als „großen Engel“ wahrnehmen.
Lisa Graßl vom Tourismusbüro, die die Versammlung leitete, nahm die Anregungen auf.
Auf der Bühne soll es ein abwechslungsreiches musikalisches Programm geben. Man sei mit verschiedenen Gruppen im Gespräch. Fest stehen schon die Blaskapelle St. Nikolaus und die Jagdhornbläser. Auch mit der Grundschule sei man aktuell in Kontakt. Der Auftritt einer Krampusgruppe zu späterer Stunde sei darüber hinaus angedacht.
Die Verantwortlichen der Stadt wiesen noch mal darauf hin, die Stände pünktlich um 21 Uhr zu schließen, um für die Anwohner Ruhe einkehren zu lassen. Abbau, Reinigung und Müllentsorgung erfolgt am Sonntag, hierfür ist der Wertstoffhof geöffnet.
Ob die Vereinbarung zum Aussehen der Verkaufsstände Bestand habe, das wollte Martin Hofstetter wissen. Seit Bestehen des Christkindlmarktes sei geregelt, dass nur weihnachtlich dekorierte Holzstände zugelassen sind. Außerdem müssten die Aussteller und Anbieter aus Rötz kommen oder einen direkten Bezug zur Stadt haben.
Unmut über Essensbude
Für Unmut sorgte deshalb ein auswärtiger Verkaufswagen für Essen, der im vergangenen Jahr am Eingang zum Christkindlmarkt platziert war. Bürgermeister Spindler bestätigte, dass der Markt weiterhin von der Rötzer Geschäftswelt, den Vereinen und privaten Anbietern aus der Stadt beschickt werden soll und die Zulassung besagten Wagens ein Fehler der Stadt gewesen sei. Weitere Anfragen von außerhalb wurden bereits abgelehnt.
Da es immer wieder vorkomme, dass Besucher den Christkindlmarkt am Marktplatz vermuten und den Spitalplatz nicht sofort finden, schlugen einige Teilnehmer vor, die Beschilderung durch eine Anbringung auf Augenhöhe zu verbessern.
Speis und Trank
Kulinarik: Über das kulinarische Angebot haben sich die anwesenden Standbetreiber kurz abgestimmt. Die Besucher können sich auf ein abwechslungsreiches Angebot freuen.
Essen und Trinken: Neben Glühwein, Feuerzangenbowle, Jagertee, Punsch, Honigglühwein, Caipirinha und alkoholfreien Alternativen ist ein reichhaltiges Essensangebot geplant. Es gibt traditionell Bratwürste, Gyros, Steak, Rosswurst, Knacker, Pommes, aber auch Pulled Pork, Langós oder herzhafte Käsespätzle. Gulaschsuppe, Spiralkartoffeln und süße Gerichte wie Crèpes, Plätzchen, Küchel und Waffeln sowie lettische Spezialitäten sind ebenso zu finden.
Deko: An verschiedenen Ständen werden weihnachtliche Dekorationsartikel und Gebasteltes angeboten.
wbg