Nach Vorfall in Schwandorfs neuem Waschpark: Betreiber Simmel greift zur Spraydose

Ein Zwischenfall im neuen Waschpark an der Bellstraße in Schwandorf hat vorigen Freitag für Aufsehen gesorgt. Eine junge Frau war mit ihrem Wagen gegen einen Stein gekracht und hatte so einen Rettungseinsatz ausgelöst. Nun hat Matthias Simmel, der Betreiber des Waschparks, gehandelt.
Wie berichtet, hob das Auto der jungen Frau ab, nachdem es gegen den Stein geprallt war. Dadurch wurde ein automatischer Notruf abgesetzt. Schnell waren Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort. Sie brauchten aber nicht eingreifen. Der Frau und ihrem Mitfahrer ging es gut, und nennenswerter Schaden entstand auch nicht. Für Aufsehen sorgten die Einsatzfahrzeuge dennoch.
Überwachungskamera filmte den Unfall
Auch Waschpark-Betreiber Matthias Simmel hat von dem Unfall gehört. Eine seiner Überwachungskameras zeichnete den Vorfall gar auf. „Die Fahrerin hat einfach nicht aufgepasst. Das sieht man eindeutig“, steht für Simmel nach Sichtung des Videos fest. Der Stein liege dort nicht ohne Grund. „Er soll Unfälle vermeiden“, betont er. Später solle an der Stelle des Steins eine Schranke errichtet werden.
Der Waschpark-Chef stellt „98 Prozent seiner Kunden“ ein vorbildliches Fahrverhalten bei der Einfahrt in seinen Gewerbepark aus. Doch immer wieder komme es auch vor, dass „relativ scharf“ reingefahren werde. Um solche Fahrer auszubremsen und Personenschaden zu verhindern, liege der Stein dort.
Vielleicht kommt noch ein größerer Stein
Damit der kleine Fels noch besser sichtbar ist, hat ihn Simmel nun mit rosa Farbe besprüht. „Vielleicht machen wir aber auch noch einen größeren Stein hin, der dann noch besser sichtbar ist“, so der Unternehmer, der froh ist, dass nicht mehr passiert ist.