Der Countdown für den Regensburger Landkreislauf läuft

Von Tino Lex · 6. September 2024 um 10:00

Nur noch wenige Tage, dann startet der 15. Landkreislauf am Samstag, 14. September, von Demling aus in Richtung Zeitlarn. Wie in den Jahren zuvor werden die Teamleiter der rund 300 Teams noch einmal wenige Tage vor dem Start „gebrieft“.

Am Donnerstagabend war es so weit: In der Mehrzweckhalle Zeitlarn erwartete das Team des Landkreislauf unter Führung von Maria Politzka, Sachgebietsleiterin Wirtschaft, Regionalentwicklung und Tourismus Landkreis Regensburg, die Teamleiter und beantwortete alle noch offenen Fragen.

Heuer „nur“ 617 Höhenmeter

Streckenplaner Daniel Wedekind, Mann der ersten Stunde beim Regensburger Landkreislauf, ist zuversichtlich, dass auf den Streckenabschnitten alles gut läuft. Wieder einmal hat er eine Gesamtstrecke geplant, die allen Läufer gefallen und gerecht werden soll – den Profiläufern ebenso wie auch den Freizeitsportlern. „Wir haben das Verhältnis 50 zu 50. Die Hälfte ist etwas schwerer mit einem höheren Anteil an Höhenmetern, der andere Teil ist quasi eine Ebene.“

Insgesamt weise die Gesamtstrecke 617 Höhenmeter auf. Das sei für den nördlichen Landkreis Regensburg relativ wenig, so der Laufstrecken-Experte. Er wendet sich aber auch direkt warnend an die Läufer: „Ganz wichtig ist, dass Sie alle die Verkehrsregeln beachten. Es wird nichts für uns gesperrt. Bei roten Ampeln bitte auch stehen bleiben. Wir wollen, dass Sie alle gesund zurückkehren“, so Wedekind.

Jetzt geht es in die finale Phase und die Teamleitersitzung gehört zu den letzten wichtigen Terminen vor dem Landkreislauf. Donnerstag Punkt 18.30Uhr begrüßte Zeitlarns Bürgermeisterin Andrea Dobsch die Vertreter der Teams. „Ich beobachte bereits seit Tagen die Wettervorhersagen mit dem einen Auge als Läufer – wäre gut, wenn es nicht so warm ist –, aber auch mit dem anderen Auge als Mitveranstalter – da wäre es super, wenn es nicht regnen würde. Ich hoffe, es wird ein Mittelmaß“, sagte die Bürgermeisterin. Maria Politzka übernahm den nächsten Part der Sitzung und bedankte sich zunächst bei Dobsch, die die Mehrzweckhalle zur Verfügung gestellt hatte. „Wir sind in den nächsten Tagen öfters in Zeitlarn, um die letzten Vorbereitungen für den Landkreislauf zu treffen“, so Politzka.

Sie übergab dann das Wort an Streckenplaner Daniel Wedekind, der die wichtigsten Informationen weitergab: „Ich glaube, ich konnte wieder eine Strecke kreieren, die allen Läufern gerecht wird. Doch sie weist ein paar Besonderheiten auf, die man wissen muss“, so Wedekind.

So sollte es nicht passieren wie im letzten Jahr, als in Friesheim (Gemeinde Barbing) der Wechselort nicht im Ort war, sondern außerhalb und quasi jeder Läufer in Friesheim die Wechselzone suchte und die Feuerwehr an ihre Belastungsgrenzen geführt wurde. Apropos Friesheim: Aus diesem Ort kamen Stefanie Attenberger und Franziska Stern zur Teamleitersitzung. „Wir sind im Team Sport.Freunde.Friesheim mit elf Läufern und haben ein Ziel: Ankommen!“, sagt Attenberger. Sie hat sich die flachste Strecke von Kiefenholz nach Wiesent ausgesucht.

271 Teams sind angemeldet

Man möchte einfach nur Spaß haben, sagte Hobbyläuferin Franziska Stern, die ziemlich viel bergab laufen wird – von Erlbach nach Wenzenbach. Dass sie es schaffen, davon gehen die Sport.Freunde.Friesheim aus. Insgesamt sind 271 Teams gemeldet, Nachmeldungen sind nicht mehr möglich.

Auch der Hauptmoderator des Landkreislaufs, Armin Wolf, war vor Ort und holte sich noch letzte Instruktionen: „Ich freue mich sehr auf den Landkreislauf, der ja dieses Jahr zum 15. Mal startet. Ich war von Anfang an dabei und sehe, wie der Lauf gewachsen ist“, so Wolf. In der Tat wird der Landkreislauf 2024 wieder zu einem der wichtigsten Laufevents des Jahres in der Region werden. In einer Woche geht es los.

Streckenplaner Daniel Wedekind Foto: Tino Lex
Freuen sich auf den Lauf: Die Sport.Freunde.Friesheim Foto: Stern